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Duisburg
Christine Bergmann spricht über Missbrauch

Duisburg. Immer noch werden regelmäßig Missbrauchsfälle an Kindern aufgedeckt - in privaten, öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen wie auch in der Familie. Wie gehen Politik und Gesellschaft damit um? Wie wird Betroffenen geholfen und wie werden Kinder und Jugendliche besser geschützt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Dr. Christine Bergmann in der öffentlichen Vorlesung "Ein Tabu wird gebrochen - sexualisierte Gewalt an Kindern" an der Universität in Duisburg am 12. Januar, 18 Uhr, in Raum LS 105. Sie ist Gastprofessorin für Politikmanagement an der NRW School of Governance, gefördert von der Stiftung Mercator.

1998 wurde Dr. Bergmann Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der rot-grünen Bundesregierung unter Bundeskanzler Gerhard Schröder. In den Jahren 2010 und 2011 arbeitete Dr. Bergmann als unabhängige Beauftragte der Bundesregierung eng zusammen mit dem Runden Tisch "Sexueller Kindesmissbrauch". Als ehemalige Familienministerin sei sie eine Expertin für Gesellschafts- und Familienpolitik und damit ein großer Gewinn für die NRW School of Governance, betont Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte. Im vergangenen Semester diskutierte Dr. Bergmann bereits mit Studierenden und Doktoranden der UDE über den gesellschaftlichen Wandel zu Zeiten der rot-grünen Bundesregierung.

Anmeldung erbeten an: "mailto:dagmar.baecker@uni-due.de" , Fax: 0203/379-2318

Quelle: RP
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