| 00.00 Uhr

Duisburg
Das Steinerne Kreuz in Huckingen im Wandel der Zeiten

Duisburg. Vor 80 Jahren noch eine gepflasterte Landstraße für Pferdewagen. Heute eine moderne Großstadt-Gabelung

Gut 80 Jahre sind zwischen diesen beiden Aufnahmen vom Steinernen Kreuz vergangen. Sie zeigen die Gabelung Düsseldorfer Landstraße/Mündelheimer Straße, jeweils aus Richtung Sittardsberg gesehen. Wichtigster Orientierungspunkt dabei ist das turmförmige Gebäude hinter dem Steinernen Kreuz in der Kurve. Das Kreuz selbst ist wegen der großen Entfernung kaum zu erkennen. Beide sind jedenfalls auch heute noch vorhanden.

Aber aus der gepflasterten Landstraße ohne Bürgersteige und mit einem rechts abgestellten Pferdewagen ist bis heute eine stark befahrene Großstadt-Straße im sogenannten Vollausbau geworden, wie es im Fachjargon heißt. Damit ist gemeint, dass sie über beidseitige Geh- und Radwege sowie Straßeninseln verfügt. Ohne diese Inseln und ohne die Ampelanlage lässt sich das Geschehen in der Gabelung heute gar nicht mehr regeln.

Fußgänger hätten kaum noch eine Chance, die Fahrbahn zu überqueren. Links im Bild befindet sich die Einfahrt in die Straße Im Wittfeld. An der Stelle des Kottens steht heute das Autohaus Hennenberg. Huckingen hatte vor dem Zweiten Weltkrieg rund 3100 Einwohner. Seine Bevölkerungszahl hat sich seitdem mehr als verdreifacht. Als einer der wenigen Ortsteile in Duisburg ist sie nicht rückläufig.

(mkw)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Duisburg: Das Steinerne Kreuz in Huckingen im Wandel der Zeiten


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.