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Duisburg
David Karpathy verlässt den DVV-Konzern

Duisburg. Aus gesundheitlichen Gründen hat David Karpathy in den vergangenen Jahren immer wieder eine Auszeit einlegen müssen. Doch trotz der Schmerzen nach mehreren Knie-Operationen war er bislang immer wieder an seinen Arbeitsplatz zurückgehumpelt. Nun gibt der Arbeitsdirektor, Vorstand des Duisburger Versorgungs- und Verkehrskonzerns (DVV), auf.

So bald wie möglich will er seinen Stuhl frei machen. Ein genaues Datum für sein Ausscheiden steht offiziell noch nicht fest. Es heißt aber, dass er bereits im September das Unternehmen verlassen werde.

David Karpathy ist 53 Jahre alt und erblickte in New Jersey/USA das Licht der Welt. Seit 1968 lebt er in Duisburg. Der Familienvater (zwei Söhne) wurde 2009 in die Geschäftsführung des kommunalen Dienstleistungskonzerns berufen. Als Arbeitsdirektor war er besonders stark in der aktuellen Umbauphase des Konzerns gefordert. Bekanntlich reduzieren Stadtwerke und DVG derzeit ihr Personal, Mitarbeiter werden versetzt und übernehmen neue Aufgaben. Als Arbeitsdirektor gehört es zu Karpathys Aufgaben, die Vorstandserwartungen zu erfüllen, aber zugleich auch die Interessen der Belegschaft zu berücksichtigen.

Das Vorschlagsrecht für die Besetzung dieser Stelle liegt beim Betriebsrat. Aus diesem Grunde wollte sich der DVV-Vorstand gestern auch nicht zu dieser Personalie äußern.

David Karpathy hat sich in seiner Zeit beim DVV-Konzern viel Anerkennung erarbeitet. Seine freundliche, verbindliche Art kam bestens an. Wegen seiner Fähigkeit, bei Konflikten zu vermitteln, Lösungen zu erarbeiten und Verständnis bei Problemen zu zeigen, ist er bei den Stadtwerkern wie auch bei den Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe durchaus beliebt.

Schlagzeilen machte er auch mit seinem Engagement für den Duisburger Sport. So war er unter anderem Vorsitzender des Aufsichtsrates des MSV.

(hch)
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