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Duisburg
"Delfinen geht es gut"

Duisburg: "Delfinen geht es gut"
Das Becken im Duisburger Delfinarium ist drei Mal so groß, wie es laut Gesetz sein müsste. Delfinpfleger Ulf Schönfeld kümmert sich dort liebevoll um seine Schützlinge. FOTO: RPO
Duisburg. Am Sonntag, 19. Juli, wird Jürgen Ortmüller, der Geschäftsführer des "Wal- und Delfinschutz-Forums" in Hagen, ab 10 Uhr, vor dem Haupteingang des Duisburger Zoos stehen, um gegen die Delfinhaltung in Zoos zu demonstrieren. Dabei wird er 3000 mit Gas gefüllte Luftballons, auf denen zu lesen ist "Zoo ohne Delfine", an Kinder verteilen. Ortmüller behauptet, dass für Delfine ein Leben in Delfinarien Quälerei sei. Auf die Frage, ob der Duisburger Zoo eine Art "Gegenaufklärung" anbietet, meinte Winkler: "Jeder Besucher kann sich im RWE-Delfinarium selbst davon überzeugen, dass es unseren Delfinen gut geht und kann hier auch Fakten zu den Delfinen von ausgebildeten Fachleuten erhalten."

Zugleich legt Winkler eine ausführliche Abhandlung vor, in der Wissenschaftler auf die Vorwürfe Ortmüllers detailliert eingehen. Die wichtigsten Punkte sind, dass die Sterblichkeit von Delfin-Jungtieren in Menschenobhut keineswegs größer ist als die im Freiland. Nachzuchten sind heute keine Seltenheit mehr. Auch erreichen Delfine in Menschenobhut meist ein viel höheres Lebensalter. Unfug sei die Behauptung, dass Delfine in Menschenobhut Selbstmordtendenzen zeigten.

Quelle: RP
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