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Duisburg
Der Fall "Pascha" kommt im Dezember vor Gericht

Duisburg. Der, um den es geht, lebt nicht mehr: Am 7. Dezember beginnt im Duisburger Amtsgericht die Hauptverhandlung in dem Strafverfahren "Rottweiler Pascha". Der Hund ist in der vorigen Woche eingeschläfert worden (wir berichteten). Bislang war es vor Gericht bei "Pascha" nur um die Entscheidung gegangen, ob die Einschläferung rechtens ist oder nicht. Bekanntlich hatte die Besitzerin gegen die Verfügung der Stadt Einspruch eingeleget und war damit sowohl beim Verwaltungsgericht Düsseldorf, als auch beim Oberverwaltungsgericht Münster gescheitert. Dort hatte eine Tierärztin dem Rottweiler unter anderem attestiert, eine Beißhemmung zu haben.

Am 7. Dezember geht es um die Vorfall, der im Sommer Schlagzeilen gemacht hatte. "Pascha" hatte damals ein zweijähriges Mädchen gebissen und so schwer verletzt, dass das Kind mehrfach operiert werden musste. Wie es dem kleinen Mädchen heute geht, wird vor Gericht sicherlich erörtert. Die Eltern haben bislang die Öffentlichkeit gemieden. Angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung sind die damals 30-jährige Hundehalterin und ihre 21-jährige Bekannte, die an diesem Tag mit dem Hund in den Rheinwiesen bei Neuenkamp spaziergegangen war.

(hch)
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