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Duisburg
Deutsch-französische Gemeindepartnerschaft lebt

Duisburg. Die Partnerschaftsverbindung zwischen St. Elisabeth in Duissern und St. Marsus in Auxerre gibt's seit 52 Jahren.

8. Mai 1945: Kriegsende, 1946/47: Beginn neuer, friedlicher Verbindung zwischen den Kriegsfeinden Deutschland und Frankreich, als zwei katholische Geistliche: Heinrich Konermann aus Duisburg und Henri Rivière aus Burgund, die damals kühne Idee hatten, durch gemeinsame Ferienlager französischer und deutscher Jugendlicher eine Grundlage für das Zusammenleben der beiden Völker zu legen. Dieses Projekt war so erfolgreich, dass sich seit nunmehr 52 Jahren eine enge Patenschaftsverbindung zwischen den Pfarren St.

Marsus in Auxerre, im französischen Burgund, und St. Elisabeth in Duisburg-Duissern entwickelt und bis heute lebendig in Begegnungen und regelmäßigen abwechselnden Besuchen und Gegenbesuchen erhalten hat. So wurden jetzt 27 Pfarrmitglieder von St. Marsus Auxerre durch die Gemeinde St. Elisabeth Duissern empfangen und gastfreundlich begleitet: außer den freundschaftlichen Begegnungen standen eine Besichtigung der Salvatorkirche und ein Zoobesuch auf dem Programm und als geistlicher Höhepunkt die Sonntagsmesse am 8.

Mai unter Leitung des Bischofs von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck. Bei dieser Gelegenheit wurde besonders der historischen Bedeutung des Kriegsendes bedacht. Der Besuch klang aus mit dem französisch und deutsch gesungenen "Nehmt Abschied, Brüder ...!" - aber nicht für immer: In zwei Jahren fährt "St. Elisabeth" aus Duisburg zum "Hl. Marsus" nach Auxerre, um diese besondere Art gelebter deutsch-französischer Freundschaft fortzuführen.

Quelle: RP
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