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Duisburg
Die ganze Welt des Tanzes

Duisburg. Mit 5000 angemeldeten Tänzerinnen und Tänzern, so vielen wie nie zuvor, verzeichnet die 21. Ausgabe der Duisburger Tanztage (4. bis 21. März) einen neuen Rekord. Diesmal gibt es zwei Finaltage im Theater am Marientor. Von Peter Klucken

Die Duisburger Tanztage seien "nicht totzukriegen", meinte gestern anerkennend-frotzelnd Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros, das für die Ausrichtung dieses ersten Duisburger Festivals im Jahresverlauf zuständig ist. Seit 21 Jahren wird in Duisburg das größte Tanzfestival für Amateure durchgeführt.

Mit 470 Formationen und mehr als 5000 Tänzerinnen und Tänzern gab es diesmal sogar mehr Anmeldungen als die Veranstalter auf die Bühne bringen können. "Bei 423 Gruppen mit insgesamt 4775 Tänzerinnen und Tänzern haben wir einen Schlussstrich ziehen müssen, da wurde die Grenze unserer Kapazitäten erreicht", sagte gestern beim Pressegespräch Jebavy.

Für das Festival gibt es bislang 11 000 Euro aus dem städtischen Etat. Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburg-Marketing, wies darauf hin, dass für die Rheinhausenhalle und das Theater am Marientor, die von den Tanztagen belegt werden, normale Mieten bezahlt würden. Zur Finanzierung der Tanztage werden unter anderem Tanz-Shirts zum Kauf angeboten.

Bei den Tanztagen bekommen Tänzer(innen) aller Stilrichtungen Auftrittsmöglichkeiten. Die Teilnehmer kommen aus allen Teilen Deutschlands, eine Formation reist sogar aus Paris an. Die meisten Teilnehmer leben in NRW. Übrigens gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Finaltage (Vorfinale am Samstag, Finale dann am Sonntag). Bislang fand der Abschluss nur an einem langen Abend statt.

Mit einer Show "Oriental & Folklore" beginnen am morgigen Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, die "First Level" genannten 23 Spartenveranstaltungen in der Rheinhausenhalle. Bis zum 14. März wird dort von Tanztheater und klassischem Tanz über Show- und Jazzdance bis hin zu Street Dance und Hip-Hop so ziemlich jeder denkbare Tanzstil zu sehen sein. Die besten Gruppen und Publikumslieblinge aller Sparten sehen sich dann am Finalwochenende im TaM wieder.

Neben der großen Stil-Vielfalt ist in Duisburg auch ein breites Altersspektrum zu erleben. Zwischen drei und 66 Jahren liegt das Alter der Aktiven. Eine Vor-Jurierung gab es nicht. Die Teilnahme wurde nach der Reihenfolge der Anmeldungen bestimmt. So stehen sowohlAnfänger auf der Bühne als auch Formationen, die es im Amateurbereich schon zum Gewinn von Meisterschaften gebracht haben.

Quelle: RP
 
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