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Duisburg
Die Geschichte der jüdischen Geschäfte an der Beekstraße

Duisburg: Die Geschichte der jüdischen Geschäfte an der Beekstraße
Einst reihten sich viele Geschäfte an der Beekstraße in der Duisburger Altstadt.
Duisburg. Die Beekstraße war in Duisburg der Inbegriff für das kaufmännische jüdische Leben. In keiner anderen Straße reihten sich jüdische Textilkaufhäuser, Bettengeschäfte, Gemischtwarenkaufhäuser, Geschäfte für Stoffe und Kurzwaren, sowie Schuhgeschäfte aneinander.

Der Lokalhistoriker Jörg Weißmann bietet für den 19. August und für den 16. September (jeweils ein Mittwoch) Führungen zu diesem Kapitel aus Duisburgs Stadtgeschichte an. Außerdem zeigt er aus seiner privaten Sammlung viele unbekannte historische Ansichten der jüdischen Geschäfte. Die Teilnehmer werden neben den bekannten jüdischen Kaufleuten Cohen & Epstein, insbesondere vom jüdischen Leben der Kaufleute Moritz Meyer, Julius David und Paul Conitzer erfahren.

Während der Führung wird deutlich, dass das jüdische Leben bis 1933 ein selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Lebens in Duisburg war. Die Führungen beginnen jeweils um 15 Uhr und dauern etwa eineinhalb Stunden. Treffpunkt: Kreuzung Beekstraße und Kasinostraße, 47051 Duisburg. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos. Es wird um eine Spende für den Jüdischen Kindergarten der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen gebeten.

Quelle: RP
 
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