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Duisburg
Die Rahmer wollen ihr angestaubtes Image polieren

Duisburg. Für Werner Ruland, Sprecher der Rahmer Schützenbruderschaft, nehmen die St.-Sebastianer eine nicht zu unterschätzende Rolle im Dorfleben ein. "Wir sind eine offene und moderne Bruderschaft, bei uns ist jeder willkommen, etliche Rahmer Neubürger haben bereits den Weg zu uns gefunden, fühlen sich schnell integriert, feiern gerne mit uns", so der Rahmer Unternehmer. Vor mehr als 500 Jahren wurde die Bruderschaft zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Auch wenn gewisse Regeln unter dem Dach der kirchlich orientierten Bruderschaften einzuhalten sind und Traditionen nach wie vor gelebt werden, ist man nicht nur bei der Rahmer Bruderschaft dabei, das etwas angestaubte Image zu revidieren. "Wir verbinden Tradition und Moderne, sind in vielfältiger Weise aktiv und pflegen die Geselligkeit", sagt Ruland. Dabei passe man sich den gesellschaftlichen Veränderungen an. Ruland bedauert, dass die Bezeichnung "Heimat" vielen immer noch suspekt ist: "Auch wenn der Begriff unter den Nazis missbraucht worden ist, sollte man heute doch ganz normal damit umgehen können."

(pol)
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