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Duisburg
Dieter Jungs Einladung zur Erkenntnis durch Sehen

Duisburg. Einer der international erfolgreichsten deutschen Künstler, der nur selten in Deutschland ausstellt, gibt jetzt noch bis zum 16. Oktober in der Cubus-Kunsthalle an der Friedrich-Wilhelm-Straße 64 (im Kantpark) einen Einblick in sein bildnerisches Schaffen. Dieter Jung, geboren vor 75 Jahren, lädt unter dem Titel "looking forward" ein zur Erkenntnis durch Sehen. Von Ingo Hoddick

Sein Lehrer als Maler war Hann Trier, sein großes Vorbild der vor zwei Jahren verstorbene Lichtkünstler Otto Piene. Seine Themen sind Farbe und Licht, Raum und Bewegung. Die Wellen überlagern sich erstmals in seinen in den 1980er Jahren entstandenen Gemälden, die noch an die Farbflächen eines Mark Rothko erinnern. Später vermischte er analoge und digitale Malerei. Unsterblich wurde Dieter Jung aber dadurch, dass er als einer der ersten die Holographie in die Kunst einführte. Ein starker, auch spielerischer Reiz dieser Ausstellung besteht darin, dass man vor den Holgrammen hin und her gehen muss, damit die Glasplatten ihre wechselnden Farbreize entfalten. Unser Bild zeigt den Künstler vor der einzigen Ausnahme, einem Hologramm als spiegelndem Mobile, das sich also selbst bewegt. Es geht dabei immer darum, verschiedene Medien zu verbinden.

Eröffnet wird die Schau am heutigen Freitag, 9. September, um 19 Uhr. Nach der Begrüßung durch Cubus-Chefin Dr. Claudia Schäfer sprechen Volker Mosblech, Bürgermeister der Stadt Duisburg, und Kay Heymer, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf. Geöffnet ist die Ausstellung dann bei freiem Eintritt mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr.

Quelle: RP
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