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Duisburg
Dokumentarfilm über das Leben im Kloster

Duisburg. Vier Nonnen, ein Pater, 30 Schafe und ein Kloster. Am Rande der Schwäbischen Alb wird bei den "Benediktinerinnen unserer lieben Frau" in Habsthal streng auf die Regeln des Hl. Benedikt geachtet. Andererseits wird aber auch ganz diesseitig in der Postmoderne gelebt und gearbeitet. Ora et labora heißt die alles bestimmende Maxime und die sich daran anschließende Frage: Wie können der gottesfürchtige Glaube und das weltoffene Klosterleben eine Symbiose eingehen? Der Max-Ophüls Preisträger und erfolgreiche Buchautor Sobo Swobodnik, der selbst auf der schwäbischen Alb geboren wurde, widmet seinen achten Langfilm "Silentium - Vom Leben im Kloster" nun einem Ort des Glaubens, der ihn seit seiner Liebeserklärung an seine Heimat, der Buchreportage "Dem Himmel so nah", nicht mehr losgelassen hat. Er folgt seiner Faszination für das kontemplative Leben in dem 750 Jahre alten Kloster Habsthal, nahe der schwäbischen Alb. Was bewegte die vier dort lebenden und arbeitenden Nonnen und einem Pater zu ihrem radikalen Schritt und wie gestaltet sich heutzutage ein Leben, das Gott und dem Glauben gewidmet ist? Zwischen Stille und alltäglicher Geschäftigkeit, zwischen religiöser Einkehr und der Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit des Zufluchtsorts Kloster entsteht das lebendige Portrait einer Lebensform, deren Zukunft ungewiss ist.

Der Dokumentarfilm "Silentium - Vom Leben im Kloster" ist am heutigen Samstag, am Sonntag sowie am Dienstag und Mittwoch, jeweils um 18 Uhr, im Filmforum zu sehen.

Quelle: RP
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