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Zusammenarbeit mit Huawei
Duisburg soll digitale Modellstadt für Westeuropa werden

Duisburg arbeitet mit Huawei zusammen
Yan Lida, CEO der Huawei Enterprise Business Group (li.) und Oberbürgermeister Sören Link (r.) unterzeichneten ein „Memorandum of Understanding“ in Shenzhen. FOTO: Stadt Duisburg
Duisburg. Die Stadt Duisburg hat auf eine Zusammenarbeit mit dem chinesischen Technologie-Konzern Huawei geeinigt. Duisburg soll sich dabei zu einer innovativen digitalen Modellstadt für Westeuropa entwickeln, heißt es in einer Mitteilung. Die Bürger dürfen sich auf technische Neuheiten in der Stadt freuen.

Wie die Stadt am Freitag mitteilte, wurde die Kooperation im chinesischen Shenzhen perfekt gemacht. Oberbürgermeister Sören Link und Yan Lida, CEO der Huawei Enterprise Business Group, unterzeichneten dort ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Mit dieser Absichtserklärung verfolgen beide Partner das Ziel, Duisburg in den kommenden Jahren mit Hilfe neuer Technologien zu einer innovativen digitalen Modellstadt für Westeuropa zu entwickeln, heißt es in einer Erklärung der Stadt. Das Memorandum bilde den Rahmen für weitere Gespräche, in denen sich die beiden Partner auf die Umsetzung konkreter Projekte aus verabredeten Themenfeldern festlegen wollen.

Wlan-Netz in der City und "intelligentes Klassenzimmer"

Darüber hinaus sei geplant, dass Huawei ein sogenanntes Joint-Smart-City-Innovation-Center in Duisburg einrichte. Die Bürger sollen dabei von vielen technischen Innovationen profitieren. So ist beispielsweise vorgesehen, das Wlan-Netz in der Stadt, im Zoo sowie im öffentlichen Nahverkehr weiter auszubauen. Im Bildungsbereich sei das "intelligente Klassenzimmer" mit WLAN und Breitbandanschluss für Duisburger Schulen im Fokus,

Weitere Themenfelder reichen den Angaben zufolge von intelligenten Straßenlaternen, Verkehrsmanagement und Versorgungsnetzen bis zu eGovernment-Cloud Lösungen, die zum Beispiel die Behördengänge für Bürger vereinfachen. Außerdem bringe Huawei seine Erfahrungen und Lösungen im Bereich der 5G LTE-Technologie, IoT und kabelloser Breitband-Netze ein, die zum Beispiel bei der Einführung autonomen Fahrens, der Smart Logistik sowie Industrie 4.0 erforderlich sind.

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