| 13.12 Uhr

Duisburg
Brand in Unterkunft für Asylbewerber

Duisburg. In einer Unterkunft für Asylbewerber in Duisburg-Neumühl ist am Donnerstagabend ein Feuer ausgebrochen. Eine Person wurde leicht verletzt. Der Brand wurde offenbar gelegt.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen 20 Uhr wurde ein Feuer im Kellerbereich der Unterkunft festgestellt. Der Brandrauch hatte sich bereits in den Räumlichkeiten oberhalb des Kellers ausgebreitet.

Die Bewohner der Unterkunft konnten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr durch den Sicherheitsdienst in Sicherheit gebracht werden. Ein Mitarbeiter der Sicherheitsfirma atmete hierbei Rauchgase ein und wurde nach der Behandlung vor Ort durch einen Notarzt mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Der im Keller ausgebrochene Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht und die Brandreste anschließend ins Freie gebracht. Die Unterkunft ist trotz der durchgeführten Lüftungsmaßnahmen vorübergehend nicht mehr bewohnbar.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete zur Klärung der Ursache des Brandes an, einen Brandsachverständigen hinzuzuziehen. Der Gutachter stellte in einem vorläufigen Ergebnis fest, dass an Matratzen vorsätzlich gezündelt worden sei. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an. Bislang gibt es keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund.  

Die 76 zum Zeitpunkt des Brandes in der Unterkunft untergebrachten Asylbewerber wurden daraufhin in anderen Unterkünften der Stadt Duisburg verteilt.

An dem Einsatz beteiligt waren insgesamt 38 Kräfte der Berufsfeuerwehr, fünf Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie fünf Kräfte des Rettungsdienstes und ein Notarzt. 

(csr)
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