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Duisburg
Duisburg nimmt erwachsene Intensivtäter in den Fokus

Duisburg nimmt erwachsene Intensivtäter in den Fokus
Polizeipräsidentin Elke Bartels und der Leitende Oberstaatsanwalt Horst Bien unterzeichneten am Montag das Konzept zur Bekämpfung der Kriminalität von erwachsenen Straftätern. FOTO: Polizei
Duisburg. Das Duisburger Konzept zur Bekämpfung von Kriminalität jugendlicher Intensivtäter wird zukünftig auch auf erwachsene Täter angewendet. Darauf haben sich Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag verständigt.

Gemeint sind Täter, die über 21 Jahre alt sind und eine besonders hohe kriminelle Energie oder erhöhte Gewaltbereitschaft zeigen, das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung hervor. Studien (darunter eine gemeinsame Studie der Universitäten Bielefeld und Münster) würden darauf aufmerksam machen, dass von diesen Personen auch zukünftig erhebliche Gewalt-und Eigentumsdelikte zu erwarten sind, heißt es in der Erklärung.

Die NRW-Kriminalstatistik 2013 FOTO: shutterstock/Robert Hoetink

Daher sei es gemeinsames Ziel von Polizei und Staatsanwaltschaft, Straftäter zu identifizieren, bevor sich deren kriminelles Verhalten verfestigt, und deren "kriminelle Karriere" durch Abschreckung entgegenzuwirken. Den Personen soll auch ein Weg aus der Kriminalität aufgezeigt werden.

Die Ermittlungsverfahren gegen erwachsene Intensivtäter werden daher künftig von einem Sachbearbeiter in dem Kommissariat bearbeitet, in dessen Zuständigkeitsbereich der Schwerpunkt der begangenen Delikte liegt. Bei der Staatsanwaltschaft werden die Verfahren einem bestimmten Dezernenten zur Bearbeitung zugewiesenen.

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Die Erfahrungen aus dem Bereich der jugendlichen Intensivtäter haben gezeigt, dass die Verfahren dadurch noch schneller bearbeitet und die Strafen zeitnah angewendet werden können, heißt es in der Mitteilung.

Quelle: RP
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