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Duisburg
Duisburger geben 172 Euro für Garten und Balkon aus

Duisburg. Der Frühling ist da. Es grünt und blüht, doch nicht alles in der Natur kommt von selbst: Laut einer Studie im Auftrag der Targobank lassen sich die Hobbygärtner im Ruhrgebiet ihre Leidenschaft einiges kosten - nämlich durchschnittlich 180 Euro pro Jahr. Spitze ist dabei Bochum: hier gibt jeder Befragte 194 Euro aus. Auf Platz zwei folgen die Gelsenkirchener (189 Euro), vor den Essenern (185 Euro), Oberhausenern (180 Euro) und Duisburgern (172 Euro). Am sparsamsten sind die Dortmunder, die rund 162 Euro investieren.

Knapp 196 Euro wollen im Ruhrgebiet die befragten Hobbygärtner in der Gartensaison 2016 investieren. Die Hobbygärtnerinnen sind mit rund 166 Euro deutlich sparsamer. Bei den Männern liegen die Bochumer mit 213 Euro vor den Gelsenkirchenern mit 203 Euro. Am wenigsten wollen die Duisburger mit 182 Euro ausgeben. Bei den Frauen sind die Essenerinnen mit 184 Euro Spitze, gefolgt von den Gelsenkirchenerinnen mit 178 Euro. Am Ende stehen die Dortmunderinnen mit einem Durchschnittsbudget von 135 Euro. Im gesamten Ruhrgebiet geben die Befragten in der Altersgruppe der 40 bis 49-Jährigen am meisten für Garten und Balkon aus: nämlich 203 Euro (Platz eins: Bochum mit 236 Euro). Damit liegen sie deutlich vor den 18 bis 39-Jährigen, die rund 177 Euro in die Hand nehmen (Spitze hier: Gelsenkirchen und Duisburg mit knapp 204 Euro).

Die 50 bis 69-Jährigen liegen mit 168 Euro dahinter, wobei in dieser Altersgruppe in Oberhausen immerhin ein Budget von 195 Euro angegeben wird.

Rund sieben Prozent der Befragten im Revier haben einen Schrebergarten, den sie nutzen können. Die meisten Schrebergärtner gibt es in Gelsenkirchen (zehn Prozent), Oberhausen (acht Prozent) und Duisburg (7,9 Prozent).

86 Prozent der Garten- und Balkonbesitzer geben an, sich selbst um die Pflanzen oder den Rasen zu kümmern, nur knapp sechs Prozent übergeben diese Aufgaben in die Hände von Nachbarn, Bekannten oder einem Gärtner. Besonders die Duisburger beweisen einen grünen Daumen: mit 91 Prozent legen hier so viele Bewohner selbst Hand an Rasen und Rosen wie in keiner anderen Ruhrmetropole. Dahinter folgen die Gelsenkirchener (89 Prozent) vor den Essenern (88 Prozent), Dortmundern (86 Prozent), Oberhausenern (83 Prozent) und Bochumern (78 Prozent).

Die Innofact AG befragte im Auftrag der Targobank insgesamt 604 Menschen im Alter von 18 bis 69 Jahren in den Städten Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Quelle: RP
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