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Duisburg
Ehemaliger Kämmerer feiert 90. Geburtstag

Duisburg. 90 Jahre alt wurde in diesen Tagen Hans Tönnissen. Er war von 1965 bis zur kommunalen Neuordnung 1975 Kämmerer der damals noch selbstständigen Gemeinde Rumeln-Kaldenhausen, danach als Oberverwaltungsrat Leiter des Wohnungswesens der Stadt Duisburg. "Die drei Jahre vor der Neuordnung waren die schönsten und interessantesten", sagt der rüstige Jubilar heute. Seinerzeit seien es Rat und Verwaltung der Gemeinde angesichts der "drohenden" Eingemeindung nach Duisburg noch gelungen, beachtliche Erschließungsmaßnahmen vom Straßen-, Kanal- bis zum Schulbau umzusetzen.

So wurde in seiner Zeit als Kämmerer der Ausbau der Rathausallee begonnen, ebenfalls wurde die Errichtung des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kooperation mit dem damaligen Kreis Moers in Angriff genommen. "Wir haben der Stadt Duisburg dann ein geordnetes Gemeinwesen übergeben können, allerdings auch etliche Millionen Mark Schulden", lächelt Tönnessen. Die Schuldenlast sei allerdings im Vergleich mit den heutigen Belastungen des städtischen Haushalts als gering zu bezeichnen. Besonders habe ihm die Förderung der Sportvereine in Rumeln-Kaldenhausen durch Zuschüsse der Gemeinde am Herzen gelegen, erinnert sich der frühere Kämmerer.

Er war 1955 von Kranenburg (bei Kleve) in die Doppelgemeinde gekommen, die damals 4000 Einwohner zählte. Bis zur Neuordnung hatte sich die Einwohnerzahl bereits mehr als verdreifacht. Tönnessen war unter anderem Mitbegründer des örtlichen Tennisclubs im Jahre 1963, dem er bis heute als aktives Mitglied angehört.

(Sr)
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