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Duisburg
Einbrechern dank Zeugen das Handwerk gelegt

Duisburg. Gleich in mehreren Fällen hat die Polizei am Wochenende Einbrechern das Handwerk gelegt.

Anwohner hatten beobachtet, wie zwei Unbekannte mit schwerem Gerät zu einem Kiosk an der Charlottenstraße in Hochfeld gingen. Als die Zeugen nach dem Rechten sahen, bemerkten sie den Einbruch und alarmierten die Polizei. Das ertappte Duo flüchtete. Die Zeugen versuchten die Täter aufzuhalten, bekamen aber nur von einem die Jacke zu fassen. Der Tatverdächtige entkam im T-Shirt. Den zweiten Flüchtigen erwischten die eintreffenden Polizisten auf der Heerstraße und nahmen den Mann (29) fest. Die Einbrecher waren mit einem Auto gekommen, an dem sich gestohlene Kennzeichen befanden. Der Wagen wurde ebenso wie die Jacke und das Einbruchswerkzeug sichergestellt. Der 29-Jährige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, verbrachte die Nacht im Gewahrsam und wurde inzwischen dem Haftrichter vorgeführt. Sein Kumpan entkam.

Im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Oberen Sterkrader Straße in Obermarxloh erwischte ein 34-jähriger Mieter einen Einbrecher. Der 31 Jahre alte Duisburger hatte aus einem anderen Keller unter anderem ein Skateboard entwendet. Die Geschädigten übergaben den Mann der Polizei.

Eine 16-Jährige hielten Zeugen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Landfermannstraße in der Innenstadt fest und übergaben sie der Polizei. Die Jugendliche hatte zusammen mit drei weiteren jungen Frauen offenbar Wohnungen in der sechsten Etage des Hauses ausgespäht. Während eine in der fünften Etage "Schmiere" stand, schauten die anderen von außen durch die Türspione. Als die aufmerksamen Zeuginnen den Flur betraten, ergriffen die Mädchen sofort die Flucht. Es gelang einer 24-jährigen Mieterin zunächst, eins der Mädchen festzuhalten, während ihre Mutter die Polizei rief. Eine der Flüchtenden kam jedoch zurück und schlug auf die Zeugin ein. Sie musste schließlich loslassen, konnte aber dann die Schlägerin bis zum Eintreffen der Polizisten festhalten. Die Kripo konnte Ohrabdrücke an den Türen sichern. Gelegenheit zum Einbrechen hatten die jungen Damen zum Glück nicht.

Quelle: RP
 
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