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Duisburg
Eine Skulptur für die Mercatorinsel

Duisburg: Eine Skulptur für die Mercatorinsel
Die Skulptur "Rheinorange" am Hafenmund ist eine markante Stelle. Eine weitere Skulptur soll nun auf der Mercatorinsel entstehen. FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Duisport wird in den 300. Hafengeburtstag in diesem Jahr nicht nur mit Partys feiern. Sondern die Hafengesellschaft hat den Auftrag für eine Skulptur gegeben, die künftig die Schiffer auf dem Rhein grüßen wird. Von Hildegard Chudobba

Hafenchef Erich Staake macht es geheimnisvoll. Welcher bekannte deutsche Bildhauer derzeit daran arbeitet, für die Rheinfront auf der Mercatorinsel ein gut sichtbares Kunstwerk zu schaffen, verrät er nicht. Gut möglich, dass die Öffentlichkeit erst kurz vor dem 27. Mai mehr erfährt. Denn dann wird das Kunstwerk enthüllt.

Es wird nicht bombastisch sein, nicht die Rheinorange an der Ruhmündung überragen, aber es wird doch so groß sein, dass es die Schiffer auf dem Rhein gut sehen können. Für sie ein Gruß aus Ruhrort sozusagen.

Die Mercatorinsel wird in diesem Jahr im Fokus der Geburtstagsfeierlichkeiten stehen. Neben der Enthüllung der Skulptur wird dort auch die große Jubiläumsgala am 16. September stattfinden, zu der Staake hofft, die NRW-Ministerpräsidentin begrüßen zu können. Dass auf der Gästeliste dann noch viele weitere prominente Namen stehen werden, davon ist auszugehen. Denn der Hafen ist ein bedeutender Wirtschaftsmotor für das Land, hat nationale und internationale Bedeutung. Und Erich Staake, der häufig bei Reisen von Delegationen von ranghohen Vertretern aus Politik und Wirtschaft dabei ist und der den Ex-Kanzler Gerhard Schröder zu seinen Freunden zählt, ist bestens vernetzt.

Weil für die Gala auf der Mercatorinsel ein großes Zelt aufgebaut wird, will es Duisport auch mehrfach nutzen. Für den 18. September lädt das Unternehmen dahin zum Beispiel seine Mitarbeiter ein.

Ein weithin sichtbares Zeichen des Jubiläums ist bereits an der Duisport-Zentrale in Ruhrort zu sehen. Von Zeit zu Zeit strahlt auf der Gebäudefront der Schriftzug 300 Jahre Duisburger Hafen. Sehr viel leuchtender wird allerdings ein Feuerwerk sein, dass Duisport in diesem Jahr im Juni abbrennen lässt. Üblicherweise steht der Rhein hier im August in Flammen. Doch diesmal wäre das Zeitfenster bis zur Jubiläumsgala im September zu kurz, hatten sich die Organisatoren der Jubiläumsfeierlichkeiten überlegt.

Das Hafenfest wird vom 2. bis zum 5. Juni gefeiert und dann mit einem noch attraktiveren Programm als üblich und mit einer großen Kirmes daher kommen. Er habe ja schon die "Kölner Lichter" gesehen, aber das Feuerwerk in Ruhrort müsse sich dahinter nicht verstecken, sagt Erich Staake ganz selbstbewusst.

Kunstwerk-Enthüllung, Hafenfest, Jubiläumsgala und Mitarbeiter im September - und was passiert sonst noch rund um das denkwürdige Ereignis? Im April gibt es einen sogenannten Medientag. Dann wird Duisport ein Kinderbuch vorstellen, das das Unternehmen in Auftrag gegeben hat und mit dem den jungen Lesern die Welt der Logistik und die Geschichte des Hafens erklärt wird. Geplant ist eine Informationsveranstaltung für Bürger und eine Abendveranstaltung, die gemeinsam mit der örtlichen IHK stattfindet.

Freigegeben wird an diesem Tag eine Fahrroute, die an den verschiedenen Standorten im Stadtgebiet vorbei führt, die den größten Binnenhafen der Welt heute ausmachen. Herausgegeben wird rechtzeitig zu den Feierlichkeiten eine Chronik der 300-jährigen Hafengeschichte. "Ich kenne kaum ein deutsches Unternehmen in unserem Lande, das auf eine so lange Geschichte zurückblicken kann", so Staake.

Die Duisburger Akzente, die in diesem Jahr am 26. Februar starten und am 13. März enden, haben den Hafengeburtstag zum Thema ("Nah und fern - 300 Jahre Duisburger Hafen). Und auch die Besucher der Konzerte vom Klavierfestival Ruhr kommen in diesem Jahr am Hafengeburtstag nicht vorbei: Duisport ist nicht nur wieder Sponsor, sondern Erich Staake ist in diesem Jahr auch Schirmherr des Festivals.

Quelle: RP
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