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Euregio Rhein-Waal und RP präsentieren: Die Wissensallianz (Ende)
Eine Wissenallianz mit langer Zukunft

Euregio Rhein-Waal und RP präsentieren: Die Wissensallianz (Ende): Eine Wissenallianz mit langer Zukunft
Sjaak Kamps sagt der Wissensallianz eine gute Zukunft voraus. FOTO: MARKUS VAN OFFERN
Duisburg. Bei der Euregio schaut man nach vorne: Der Science-Kompass wird weiter gepflegt und für die Zukunft steht wieder die Innovationsförderung von Unternehmen oben auf der Agenda der Euregio Rhein-Waal. Von Matthias Grass

Mit dem Abschluss der Projekte, die im Rahmen der Wissensallianz Rhein-Waal teils schon zur Marktreife gebracht wurden, soll das zukunftsträchtige Unterfangen der Euregio im Rahmen des Interreg-Programms nicht enden. Ganz im Gegenteil: "Die Wissensallianz und deren Ausbau steht beim Euregio-Rat auf der strategischen Agenda ganz oben. Wir werden sie weiter entwickeln und pflegen und es sollen ganz bestimmt neue Initiativen und Projekte entstehen", sagt Sjaak Kamps, Geschäftsführer der Euregio Rhein-Waal.

Kamps sieht die beteiligten Universitäten und Hochschulen in Duisburg, Nimwegen, Arnheim, Kleve, Eindhoven und Wageningen als Fixsterne in dem Gefüge Wissensallianz. "Es sind die Punkte für Ansiedlungen von Firmen, von start-ups. Sie sind aber auch der Pool, wo Unternehmen Wissen und Unterstützung erhalten können", sagt der Euregio-Geschäftsführer. Mit der Ansiedlung der Hochschule Rhein-Waal in Kleve und deren weiteren Standort in Kamp-Lintfort sei auf deutscher Seite eine Lücke geschlossen worden, so dass man in der Euregio Rhein-Waal jetzt auf ein umfassendes Bildungsumfeld zurückgreifen könne, das quasi alle Fachbereiche abdecke.

"Das gilt es für diese Region zu nutzen", sagt Kamps. Kein Wunder, dass die Idee zur Wissensallianz parallel mit der Vergabe der neuen Fachhochschule vor fünf Jahren an den Kreis Kleve begann. Denn die so entstandene Hochschullandschaft sei, so Kamps, eines der Dinge, mit denen man sich absetzen könne im Vergleich und im Wettbewerb mit den anderen Regionen entlang der langen Grenze.

Interessant sei jetzt für Unternehmen, dass sie in der Euregio einen zentralen Anlaufpartner haben, wenn sie Hilfe bei der Entwicklung zukunftsträchtiger Projekte brauchen. Hier helfe der im Rahmen der Projekte von der Hochschule Rhein-Waal entwickelte Science-Kompass, den passgenauen Partner zu finden. Ein solches Angebot verpflichte alle Beteiligten, das Netzwerk weiterzuführen. Außerdem sei der Topf, um konkrete Vorhaben zu fördern, weiterhin gefüllt. Eine der Prioritäten im neuen Interreg-Programm: Die Förderung der Wirtschaftskraft in der Region - grenzüberschreitend. "Für uns heißt das: Innovationsförderung der Unternehmen in Kooperation mit den Wissenseinrichtungen", sagt Kamps. Das gelte sowohl für eingesessene Firmen wie für startups. Das Interreg-Geld sei da, das Konstrukt für die kommenden Jahre stehe.

Um bei die Fortsetzung der Wissensallianz dabei sein zu können, müssen die Antragsteller ihr Konzept allerdings schlüssig vorstellen und einen Eigenanteil von 30 bis 50 Prozent nachweisen, sagt Piet Boomsma, Projektleiter der Wissensallianz. Eine weitere Voraussetzung: "Man muss grenzüberschreitend denken", sagt Boomsma. Ansonsten braucht sich der Unternehmer oder das startup lediglich bei der Euregio melden - die Helfer stehen Gewehr bei Fuß. Und selbst wenn das Projekt national allein in den Niederlanden oder Deutschland durchgeführt werden muss, wird geholfen: "Die Wissenallianz steht mit ihrem Science Kompass allen zur Verfügung", sagt Boomsma, der als Projektleiter für die Wissensallianz in der Regel auch erster Ansprechpartner bei Anfragen ist. Wichtig: "Wir müssen miteinander reden", sagt er. Denn wie jede Allinanz lebe auch die Wissenallianz von Partnerschaften, Kooperationen und guter Zusammenarbeit, sagt Boomsma.

Quelle: RP
 
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