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Duisburg
Elf Mal in diesem Jahr sonntags shoppen

Duisburg: Elf Mal in diesem Jahr sonntags shoppen
Volle Tüten beim verkaufsoffenen Sonntag - so sähe das der Einzelhandel am liebsten. FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Am Sonntag durch die Geschäfte ziehen, nach Schnäppchen, großen und kleinen Schätzen Ausschau halten: Elf Mal im Jahr dürfen die Duisburger Einkaufszonen die Pforten auch am Sonntag öffnen. Tausende Besucher - auch aus dem Niederrhein und den Niederlanden - lockt es zu den verkaufsoffenen Sonntagen nach Duisburg. Von Julia Zuew

"Die Geschäfte dürfen allerdings nicht einfach ohne Anlass am Sonntag aufmachen", sagt Wilhelm Bommann, Geschäftsführer des Niederrheinischen Einzelhandelsverbands (EHDV). "Jeder verkaufsoffener Sonntag ist mit einem besonderen Anlass verbunden, gewöhnlich einem Stadtfest." Die elf Termine werden unter den Stadtteilen aufgeteilt. Die Obergrenze sind vier verkaufsoffene Sonntage im selben Stadtteil. In der Innenstadt sind unter anderem das Stadtfest, der Weihnachtsmarkt und die Automesse "Lack und Chrom" Anlässe für Sonntage zum Shoppen.

Der erste verkaufsoffene Sonntag in diesem Jahr findet in der Duisburger City statt - am 3. April. Knapp einen Monat später teilen Hamborn, Buchholz, Neumühl und Walsum sich den 8. Mai. Am 12. Juni öffnen die Geschäfte in Meiderich, Alt-Homberg und Wanheimerort. Am 14. August laden die Geschäfte in Rheinhausen zum Bummeln ein, am 28. August in Alt-Homberg und Marxloh. Wanheimerort und Meiderich öffnen am 4. September die Einkaufszone, und drei Wochen später, am 25. September, ist verkaufsoffen in der Innenstadt, Buchholz und Walsum. Am 2. Oktober sind Hamborn und Neumühl an der Reihe. Neumühl bietet Ende des Monats, am 30. Oktober, eine zweite Runde an.

Am 6. November sind Meiderich, die Innenstadt und Buchholz an der Reihe, und knapp einen Monat später ist im gesamten Stadtgebiet am 4. Dezember verkaufsoffener Sonntag. Alle Termine sind unter Vorbehalt des Ratsbeschlusses - der Rat muss nämlich erst grünes Licht für den Antrag des EHDV geben. Auch wenn die Geschäfte eigentlich auch bei schlechtem Wetter zum Stöbern einladen und trocken sind, sind die Besucherzahlen trotzdem stark vom Wetter abhängig, so Bommann. "Die Stadtfeste sind Freiluftveranstaltungen und ziehen das Publikum erst an." Dies bekamen auch im Dezember vergangenen Jahres die Geschäfte während des Weihnachtsmarktes zu spüren: "Wenn die Sonntage, die Hauptverkaufstage, verregnet sind, dann hat das natürlich sehr negative Folgen", sagt Bommann. Nicht nur die Buden auf dem Markt verzeichneten Einbußen.

Die Verkaufstage zwischen Weihnachten und Silvester - darunter auch der verkaufsoffene Sonntag am 27. Dezember - hätten jedoch eine Menge ausgebügelt. Und wer auch trotz Sauwetter in die Läden will, ist bei den großen Kaufhäusern gut aufgehoben - dank Parkplätzen in Tiefgaragen kann man, ohne nasse Füße zu kriegen, einen Spaziergang durch die Geschäfte wagen.

Eine Übersicht über alle verkaufsoffenen Sonntage in Duisburg gibt es hier.

Quelle: RP
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