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Duisburg
Festakt in der Salvatorkirche

Duisburg. Der Verein "Gegen Vergessen" verleiht seinen Preis erstmals in Duisburg.

Die Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V." vergibt seit 2005 im Anschluss an ihre Bundesmitgliederversammlung jährlich einen Preis an Persönlichkeiten, die sich um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben. Der erste Preisträger war Johannes Rau in seinem Amt als Bundespräsident. In Duisburg werden am Samstag, 21. November, nun neue Wege beschritten. Erstmals wird der Preis in einem öffentlichen Festakt vergeben. Und zwar um 19 Uhr in der Salvatorkirche.

Ermöglicht haben den neuen großzügigeren Rahmen die Evangelische Gemeinde Alt-Duisburg und der philharmonische chor duisburg unter der Leitung von Marcus Strümpe. Gewürdigt wird bei dem Festakt Prof. Dr. Frank Schneider, der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Frank Schneider erhält den mit 7500 Euro dotierten Preis für seine Verdienste um die Aufarbeitung des Massenmordes an psychisch Kranken und die weiteren Verstrickungen der Ärzteschaft in das nationalsozialistische Gewaltregime.

Die Laudatio erfolgt aus berufenem Munde: Prof. Dr. Dr. Frank Ulrich Montgomery, der Präsident der Bundesärztekammer, wird die Arbeit Frank Schneiders und ihre Bedeutung beleuchten. Zuvor wird mit dem seit 2010 vergebenen Waltraud-Netzer-Jugendpreis das Berliner Jugendmedienprojekt InterKulturell aktiv e.V. ausgezeichnet. Grußworte werden Carina Gödecke, die Präsidentin des Landtages Nordrhein-Westfalen, und Bürgermeister Volker Mosblech sprechen.

Anmeldung erbeten an: info@gegen-vergessen.de

Quelle: RP
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