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Duisburg
Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt

Duisburg. Ein Modellprojekt für 18 bis 25-Jährige in Duisburg verhilft Flüchtlingen nachhaltig zum Schulabschluss und zum beruflichen Einstieg.

In Duisburg hat jetzt ein Modellprojekt im Rahmen des Maßnahmemodells "Förderzentrum für Flüchtlinge" für 18 bis 25-jähre Asylbewerber und Geduldete begonnen, die noch keinen Zugang zu den üblichen berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit haben.

Dabei besteht die Möglichkeit, eine Maßnahme bei einem Bildungsträger mit Teilzeit-Schulunterricht in einem Berufskolleg zu verbinden. Die Jugendlichen erhalten eine Kompetenzfeststellung mit anschließender Förderung und Unterstützung in einzelnen Berufsfeldern und Hilfestellung bei der Anerkennung möglicher vorhandener ausländischer Abschlüsse. Parallel findet der Schulunterricht im Berufskolleg mit dem Ziel "Hauptschulabschluss" statt.

Gemeinsam mit dem Willy-Brandt-Berufskolleg und der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA Duisburg) bietet die Agentur für Arbeit den jungen Leuten mit diesem Lehrgang schulische Bildung und Berufsvorbereitung an. Dabei münden Jugendliche ein, deren Anerkennung als Flüchtling sehr wahrscheinlich ist.

"So wird diesem Personenkreis frühzeitig ein Angebot gemacht, damit keine Zeit auf dem Weg zur Integration in Ausbildung und Beruf verloren geht", erläutert Ulrich Käser, Chef der Duisburger Arbeitsagentur, den Ansatz des Projektes.

Zwei Klassen mit 36 Plätzen stehen zur Verfügung. Die erste Klasse hat bereits am 1. September gestartet, die zweite Gruppe ist seit Ende September am Start.

Im Berufskolleg wird die schulische Bildung mit dem Ziel des Hauptschulabschlusses vermittelt. Die DAA Duisburg sorgt für die Berufsvorbereitung und die Vermittlung fachsprachlicher Kenntnisse in verschiedenen Berufsfeldern.

Quelle: RP
 
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