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Duisburg
Notarzt klagt jetzt auf Weiterbeschäftigung

Duisburg. Vor dem Duisburger Arbeitsgericht klären sich möglicherweise einige der Vorwürfe gegen den suspendierten Leitenden Duisburger Notarzt der Feuerwehr, Dr. Frank Marx, der in Wesel wohnt. Am 14. Oktober klagt Marx gegen die Stadt auf Weiterbeschäftigung.

Wie berichtet, hatte ihn die Stadt Duisburg wegen Unregelmäßigkeiten nach internen Prüfungen mit sofortiger Wirkung suspendiert und Strafanzeige u.a. wegen Untreue gestellt. Bisher hat die Stadt zu den detaillierten Vorwürfen gegen Marx geschwiegen, der Rettungsdienstleiter selbst hatte Fehler eingeräumt. Dabei ging es etwa um den Umfang seiner gemeldeten Nebentätigkeit bei Rettungsdiensteinsätzen in seiner Heimatstadt Wesel. In die Ermittlungen ist auch das Landeskriminalamt eingeschaltet. Hintergrund der Suspendierung neben der Nebentätigkeit unter anderem die von der Stadt nicht genehmigte Teilnahme des notärztlichen Dienstes an einer Studie zu einem Medikamenten-Einsatz gewesen sein.

Auch gab es eine offizielle Beschwerde der Hamborner Helios-Klinik, das bei Herzinfarkt-Fällen nicht angefahren worden sei, sondern stattdessen zwei andere Duisburger Kliniken vorrangig angesteuert würden.

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