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Duisburg
Gerhard Meyer geht zuversichtlich in die OB-Wahl

Gerhard Meyer geht zuversichtlich in die OB-Wahl 2017 in Duisburg
CDU-Parteichef Thomas Mahlberg (rechts) freut sich, dass der von ihm vorgeschlagene OB-Kandidat Gerhard Meyer die Unterstützung der Partei hat. FOTO: crei
Duisburg. Mit einem Gegenkandidaten zu Gerhard Meyer hatten die CDU-Parteitagsdelegierten wie berichtet nicht gerechnet, die sich am Freitagabend im Steinhof trafen, um ihren Bewerber für die OB-Wahl zu nominieren. Dass dieser zweite Bewerber, Marco Wolfert, bei den Mitgliedern gnadenlos durchfiel, war dann weniger überraschend. Gerhard Meyer tritt nun am 24. September auf dem gemeinsamen Ticket von Grünen, Junges Duisburg und BL (Bürgerlich Liberale) gegen Sören Link von der SPD an.

Auch wenn im Vorfeld wegen der Nominierung des parteilosen Gerhard Meyer für die anstehende Oberbürgermeisterwahl bei den Christdemokraten vereinzelt Kritik zu vernehmen war, die Befürworter der "Alternativ"-Kandidatur fanden keine Mehrheit. Gerhard Meyer ließ sich durch die Gegenkandidatur auch nicht aus der Ruhe bringen. "Das muss die CDU intern klären. Für mich ist das komplette Verfahren korrekt abgelaufen."

OB-Kandidaten in Duisburg 2017 FOTO: wfbm/crei

Unaufgeregt ging der ehemalige Stadtwerke-Betriebsratschef in die Vorstellungsrunde. Mit der nicht ganz ernst gemeinten Einleitung "Hier steht nun ihr strategischer Ansatz" ging er auf eine Eingangsformulierung des Parteivorsitzenden Thomas Mahlberg ein, der die strategischen Vorteile eines "externen" Kandidaten deutlich gemacht hatte. Mit einem gemeinsamen Kandidaten des "bürgerlichen Lagers" sieht Mahlberg eine realistische Chance, eine breite Bevölkerungsmehrheit anzusprechen und den amtierenden OB Sören Link abzulösen. Gerhard Meyer erläuterte den Kreisvertretern seine politischen Vorstellungen und zeigte sich optimistisch "vieles besser machen zu können". Der gebürtige Ruhrorter will als Moderator wirken ("Diese Fähigkeit fehlt dem jetzigen OB"). Die "lahmende Wirtschaftsförderung" will er wieder auf Kurs bringen, EU-Fördergelder gezielter generieren und die Universität stärker einbinden. Grundsätzlich sei wichtig "wieder eine positive Stimmung" zu erzeugen, um die Stadt nach vorne zu bringen. Wie berichtet überzeugte dies 92 Prozent der Delegierten.

(vp)
 
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