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Duisburg
GRIID-Absolventen sind nun Berater

Duisburg: GRIID-Absolventen sind nun Berater
Auftaktveranstaltung zum neunten GRIID-Existenzgründerwettbewerb. FOTO: Corinna Eumann/Sparkasse Duisburg
Duisburg. Die neunte Runde des Existenzgründerwettbewerbs hat begonnen. Wer dabei sein will, wird viel büffeln müssen. Hilfe bekommen die Neuen unter anderem von einigen GRIID-Absolventen, die es geschafft haben.

Rund 120 Besucher waren es diesmal, die sich über den Ablauf des 9. Existenzgründerwettbewerbs der Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) informierten. Einige von ihnen werden jetzt damit beginnen, ihre Geschäftsidee zu Papier zu bringen. Denn wer beim small business management-Orientierungskurs "Unternehmertum", der in GRIID eingebettet ist, mitmachen will, der muss seine Geschäftsidee bis zum 1. Dezember 2017 um 15 Uhr an die GRIID-Akteure senden.

Alle diejenigen, die mit der Ideenskizze ihres Geschäftsvorhabens eine Expertenjury überzeugen konnten, dürfen ab 9. Januar 2018 an den sbm-Seminaren und Workshops teilnehmen: In 120 bis 140 Stunden, verteilt auf sieben Monate, werden sie dafür fit gemacht, ihren eigenen Businessplan zu erstellen. Und davor ist Paukerei angesagt - abends, feiertags und am Wochenende.

Nach ausführlicher Vorstellung des small business management-Projekts skizzierte Professor Volker Breithecker von der Mercator School of Management, Wissenschaftlicher Leiter des IDE - Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung, die weiteren Bausteine des GRIID-Existenzgründerwettbewerbs und verwies auf den Wert der Wissensvermittlung: "Nicht jeder erhält am Ende der Runde ein Zertifikat von uns. Aber diejenigen, die es bekommen, haben eines mit Aussage- und Strahlkraft." Darüber hinaus kam er auf den Generationenvertrag zu sprechen, der dem GRIID-Wettbewerb mittlerweile immanent ist: "Unsere Referenten können alle mit einem unglaublich großen Praxisbezug glänzen; darunter befinden sich inzwischen auch GRIID-Absolventen, die mit ihren Unternehmen seit Jahren erfolgreich am Markt etabliert sind." Bürgermeister Manfred Osenger überbrachte ein Grußwort der Stadt und wünschte den Existenzgründer viel Erfolg für den beruflichen Lebensweg: "Die Konjunktur ist seit Jahren ungebrochen gut. Ihre Entscheidung für die Selbstständigkeit als Alternative zur Festanstellung zeugt von Mut und dem Willen zur Ausdauer. Schließlich wird dieser Weg nicht leicht, sondern entbehrungsreich."

Angel Alava-Pons, Existenzgründungsberater der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Duisburg (GFW Duisburg), die GRIID gemeinsam mit der Universität Duisburg-Essen (UDE) initiiert hat, betonte gegenüber den künftigen Gründern: "Wir freuen uns darauf, Sie das nächste halbe Jahr und darüber hinaus bei der Umsetzung als Sparringspartner begleiten zu dürfen. Nutzen Sie unser Know-how, um ihre Existenzgründung zu simulieren." Jens Baumhardt, Head of Marketing & PR von startport, war begeistert vom großen Zulauf bei der Premierenteilnahme: "Wir sind hier, um uns und unser passgenaues Angebot für Logistikstudierende, die sich selbstständig machen wollen, bekannter zu machen. Im Innenhafen bieten wir neben attraktiven Büroflächen schnelles Internet in der aufwändig renovierten Wehrhahnmühle. Auch erhalten StartUps bei uns individuelle Schulungskonzepte und in rechtlichen Angelegenheiten, sofern erforderlich, anwaltliche Beratung. Wir sind gerne Kooperationspartner bei GRIID und sbm und arbeiten unsererseits wiederum neben duisport mit Evonik, Klöckner, dem Initiativkreis Ruhr sowie weiteren namhaften Partnern zusammen. Wir alle wollen gemeinsam den digitalen Wandel begleiten und Digital-Lösungen insbesondere für die Logistik pushen."

Quelle: RP
 
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