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Duisburg
Großaufgebot der Polizei für Duisburger Demos am Montag

Großaufgebot der Polizei für Duisburger Demos um den Hauptbahnhof
Bei einer großen Demonstration in der Duisburger Innenstadt im Dezember 2015 sollen linke Demonstranten Polizeipferde mit Pfefferspray verletzt haben. FOTO: Sebastian Fuhrmann
Duisburg. Die Duisburger Polizei wird am kommenden Montag die angemeldeten Demonstrationen rund um den Hauptbahnhof mit einem Großaufgebot begleiten. Dazu gehört auch erneut die Reiterstaffel, die im Dezember mit Pfefferspray angegroffen worden war.

Genau wie im Dezember haben Linksautonome - diesmal unter der Überschrift "Gesellschaftskritische Gruppen" - einen Aufzug (ab 18 Uhr) über Landfermann-, Köhnen-, König- bis zur Düsseldorfer Straße (Ecke Friedrich-Wilhelm-Straße) und eine Kundgebung mit 200 Teilnehmern geplant, teilt die Polizei mit. "Leider müssen wir wieder mit dem Versuch gewalttätiger Übergriffe rechnen. Wir werden konsequent gegen jede Störung vorgehen", sagt Einsatzleiter Peter Schreckenberg, "egal aus welchem politischen Lager". "Die Linke" zieht mit 25 Personen gegen 18 Uhr von der Bahnhofsplatte über Saarstraße, Landfermannstraße zum König-Heinrich-Platz und zurück. Das "Duisburger Netzwerk gegen Rechts" und das "Bündnis Duisburger stellt sich quer" wollen mit etwa 150 Teilnehmern von 18 bis 22 Uhr gegen "PEGIDA" demonstrieren. Deren Anmelder geht von 300 Teilnehmern aus, die neben den Kundgebungen am Bahnhofsvorplatz ebenfalls einen Aufzug ab etwa 20 Uhr über Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe- und Friedrich-Wilhelm-Straße zurück zum Bahnhof durchführen wollen. Insgesamt erwartet die Polizei mehr als 700 Teilnehmer.

Es sind drei Aufzüge in der Innenstadt geplant. Daher kann es in der Zeit von 17 bis 22 Uhr zu Behinderungen im Straßenverkehr und beim Zugang zum Hauptbahnhof kommen. Auf der Strecke Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe-, Gallenkamp- und Friedrich-Wilhelm-Straße werden wieder Halteverbotszonen eingerichtet. Die Polizei richtet für den Montag von 8 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 0203 2801065 wieder ein Bürgertelefon ein.

Quelle: RP
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