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Duisburg
"H2ooh" bringt junge Leute zum Staunen

Duisburg: "H2ooh" bringt junge Leute zum Staunen
FOTO: Kinderkulturfestival
Duisburg. Das 19. Duisburger KinderKulturFestival beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Wasser. Vom 28. Mai bis zum 5. Juni gibt es am Innenhafen ein reichhaltiges Programm mit Künstlern aus aller Welt und Mitmach-Aktionen. Von Peter Klucken

Duisburg feiert in diesem Jahr bekanntlich den 300. Geburtstag seines Hafens. Da passt es, dass auch das traditionelle KinderKulturFestival, das in diesem Jahr zum 19. Mal veranstaltet wird, Wasser zum Thema macht. Und zwar unter dem schönen Motto "H2ooh", das zum einen auf die chemische Formel H2o angespielt, zum anderen aber auch den Ausdruck des Staunens beinhaltet. Von Samstag, 28. Mai, bis Sonntag, 5. Juni, wird Kindern vom Kindergartenalter bis zur Grundschulzeit und darüber hinaus ein reichhaltiges Programm geboten.

Zum Duisburger Festival kommen Künstler nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus europäischen Ländern wie Italien, Spanien, Großbritannien und den Niederlanden sowie aus dem mittelamerikanischen El Salvador. Das Festivalgelände mit einem Theaterzelt wird in diesem Jahr in der Nähe des sogenannten Ludwigturms nahe der Straße "Am Springwall" eingerichtet.

Ein großer "Baustein" des KinderKulturFestivals ist wieder eine Mitmachausstellung. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto "Wasser - im Fluss der Phänomene". Hier kann man erleben, wie Wellen und Wirbel entstehen, warum ein Schiff schwimmt und U-Boote untergehen oder wie sich Licht im Wasser bricht. Die Kinder sollen dabei nicht nur von Stand zu Stand gehen, vielmehr dürfen sie selber experimentieren. Die Ausstellung richtet sich an Kinder ab vier Jahren und wird von der Firma "EuroScience", die sich auf die Vermittlung naturwissenschaftlicher Phänomene spezialisiert hat, entwickelt. Die Vormittagstermine an Werktagen sind für Kindergartengruppen und Schulklassen reserviert; an den beiden Festivalwochenenden während des ganzen Tages und werktags zwischen 15 und 18 Uhr sind vor allem Familien eingeladen, die Mitmachausstellung zu besuchen. Der zweite große Festival-"Baustein" ist das Kindertheater. Clemens Richert, der seit sieben Jahren für das KinderKulturFestival zuständig ist, versucht stets, Produktionen nach Duisburg zu holen, die ungewöhnlich sind und die man im Jahreskultur-Programm kaum findet. Hier einige Beispiele: Das britische PanGottic Theatre baut in "Thingamabob" eine Nonsens-Maschine gemeinsam mit dem Publikum und beweist erstaunliche Fähigkeiten in zirzensischen Künsten und Straßentheater. Figurentheater, Trickfilm und Video nutzt die Theatermacherin Karin Schäfer für ihre Geschichten um den chinesischen Entdecker und Seefahrer Zheng He (Bild oben). Ganz ohne Worte kommt das italienische "Teatro Distinto" bei seinen Stücken "Das schwarze Schaf" und "Heimwärts" aus. Das Duo Alfredo Zinola/ Felipe Gonzales beweist mit seinem Stück "Primo", dass man auch im und unter Wasser Theater spielen und tanzen kann. Das Theater Don Kidschote zeigt mit seinem Stück "Die Schatzkiste" ein kindgerechtes Piratenabenteuer. Mit Mitteln des Circustheaters arbeiten die Kinder und Jugendlichen der Gruppe "Tiempos Nuevos Teatro" aus El Salvador. In ihrem Stück "Die Farbe des Schmerzes" erzählt die Gruppe am Beispiel der jungen Maria von Hoffnungen und Enttäuschungen auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Verfolgung. Wie bei der Mitmachausstellung sind die Vormittage an den Werktagen für Gruppen reserviert, die Nachmittags- und Wochenendvorstellungen hingegen für alle freigegeben - solange es Karten gibt.

Am KinderKulturFestival sind mehrere Duisburger Einrichtungen wie das Kindermuseum Explorado, der Zoo, das Kultur- und Stadthistorische Museum, die Stadtbibliothek, das Spielmobil der EG DU oder das Spielwarengeschäft Roskothen beteiligt.

Quelle: RP
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