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Unsere woche
Hoffentlich mehr als nur Träume

Duisburg. Beim Besuch der isländischen Delegation im Rathaus ging es in dieser Woche auch ein bisschen um Fußball. Denn spätestens seit der EM wissen wir ja um die Leidenschaft dieses Inselvölkchens für diese Sportart. Im Mittelpunkt standen aber beim Rathaustermin zwei leidenschaftliche Unternehmer, die nicht mit Kicken, wohl aber mit ihrer Algenforschung in unserer Stadt Maßstäbe setzen wollen. Uni-nahe Forschungs- und Wirtschaftsfirmen sollen hier eine neue Ära einläuten. Das war schon in der Vor-OB-Link-Zeit geplant. Und das ist auch die beste Überlegung für die Nutzung des ehemaligen Bahngeländes in Neudorf/Wedau, die man sich vorstellen kann. Das Projekt der beiden Isländer, die hier herausfinden wollen, wie und wo sich Algen einsetzen lassen - vom Nahrungsergänzungsmittel bis zur Medizin - ist nur ein Anfang. Darum ist es auch so wichtig, dass diese Ansiedlung zügig und reibungslos gelingt, dann das wäre ein Signal an andere Unternehmen, die hier mit und an der Uni forschen. Unsere Stadt könnte damit international punkten. Das ist es doch, was wir brauchen: jede Menge positive Aufmerksamkeit.

Was noch fehlt, stellt sich vielleicht damit, dass die UDE stärker in den Fokus gerückt wird, bei den Bürgern ganz von selber ein: das Gefühl, dass Duisburg eine Universitätsstadt ist. Denn daran hapert es noch.

hildegard.chudobba@rheinische-post.de

Quelle: RP
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