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Duisburg
IHK: Sofortprogramm zur Flüchtlingshilfe

Duisburg. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat auf ihrer Winter-Vollversammlung ein Sofortprogramm zur Flüchtlingshilfe beschlossen. Wichtiger Baustein ist eine Unternehmensumfrage, um die Bedarfe und Möglichkeiten in den niederrheinischen Betrieben zu ermitteln und daraus konkrete Angebote zu entwickeln. Die Umfrage ist jetzt gestartet und läuft bis zum 31. Dezember. Interessierte Unternehmen können unter folgender Adresse www.umfragen.ihk.de/home/fluechtlinge120.cfm" daran teilnehmen.

Die gegenwärtige Flüchtlingssituation wirft bei Unternehmern Fragen auf. Die Bereitschaft zu helfen ist groß - die Frage ist, wie? Die IHK ist wichtiger Ansprechpartner, wenn es um die Qualifizierung und berufliche Integration von Flüchtlingen geht. "Praktika, Hospitationen oder eine Ausbildung sind Möglichkeiten, um Flüchtlingen und Asylsuchenden dabei zu helfen, ihren Platz in unserer Gesellschaft zu finden. Ein geklärter Aufenthaltsstatus und ausreichend deutsche Sprachkenntnisse sind dabei Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Weg ins Berufsleben", so Hauptgeschäftsführer Dr. Stefan Dietzfelbinger. Dazu führt die IHK jetzt bis Ende des Jahres eine Online-Umfrage bei den hiesigen Unternehmen durch. Die Beantwortung der Fragen dauert zehn Minuten. Es wird unter anderem gefragt, wie hoch die Bereitschaft der Betriebe ist, Flüchtlinge und Asylsuchende in Praktika, Ausbildung oder Beschäftigung aufzunehmen, welche Rahmenbedingungen hierfür notwendig sind und in welcher Form die IHK helfen kann.

Weitere Informationen gibt es auf www.ihk-niederrhein.de. Ansprechpartnerin Nadine Deutschmann ist erreichbar unter Telefon 0203 2821289.

Quelle: RP
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