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Duisburg
Im Süden wohnt es sich am teuersten

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Duisburg hat gerade die aktuellen Bodenrichtwerte ermittelt. Grundlage bilden die ausgewerteten Grundstückskaufverträge des vergangenen Jahres.

In 2016 wurde mit 4.109 Verträgen (knapp 850 Millionen Euro Umsatz) eine gegenüber dem Vorjahr deutlich höhere Anzahl an Kaufverträgen registriert. Erneut war der Grundstücksmarkt geprägt vom Weiterverkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern. Der mit Mehrfamilienhäusern erzielte Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um etwa 13 Prozent. Im Stadtwesten stiegen die Preise für ein Bauträgerobjekt mit rund 309.000 Euro im Schnitt mehr (plus 12 Prozent) als im Vorjahr, im Norden um sechs Prozent auf durchschnittlich 289.000 Euro. Im Süden wurde nach wie vor mit im Schnitt rund 364.000 Euro erheblich mehr für ein neu erstelltes Ein- oder Zweifamilienhaus bezahlt.

In mittlerer Wohnlage konnte für eine neu erstellte Eigentumswohnung ein Durchschnittspreis von 2.525 Euro/m²-Wohnfläche, für eine "gebrauchte" von 1.619 Euro/m²-Wohnfläche erzielt werden.

Mit 94 Baugrundstücken ist ein Großteil der 339 umgesetzten unbebauten Grundstücke für die Bebauung mit Ein- und Zweifamilienhäusern vorgesehen. In 2015 waren es nur 71 Grundstücke. Der Umsatz stieg hier entsprechend von 11,57 auf 15,62 Millionen Euro.

Ebenfalls gewachsen ist die Zahl der veräußerten Erbbaugrundstücke mit 45 gegenüber den 19 in 2015. Das Umsatzvolumen betrug in 2016 ca. 5,44 Millionen Euro.

Die in Duisburg gezahlten Durchschnittspreise für unbebautes, baureifes Land wurden zum Stichtag 1. 1. 2017 als sogenannte zonale Bodenrichtwerte fortgeschrieben. Auf dem Markt der land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücke waren keine signifikanten Preisänderungen festzustellen. Der für das Stadtgebiet veröffentlichte Bodenrichtwert für Ackerlandflächen wurde mit 5,50 Euro/m² bestätigt. Auch der Bodenrichtwert für Rheinvorlandflächen wurde mit 2,20 Euro/m² ebenso wie der Bodenrichtwert für forstwirtschaftliche Flächen und Wald mit 1,50 Euro/m² unverändert fortgeschrieben.

Die Bodenrichtwerte stehen kostenfrei im zentralen Informationssystem unter www.BORISplus.nrw.de zur Verfügung.

Quelle: RP
 
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