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Duisburg
In Homberg lernte Robaba wieder das Lachen

Duisburg: In Homberg lernte Robaba wieder das Lachen
Die kleine Robaba aus Afghanistan kann wieder lachen. Der leitende Oberarzt Dr. Christian Räder und sein Team machten es möglich. FOTO: Malteser
Duisburg. Robaba ist sechs Jahre alt, kommt aus Afghanistan und kann inzwischen wieder lachen. In dieser Woche wurde sie von Ärzten der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift operiert.

Mit einer durchgehenden Lippen-Kiefer-Gaumenspalte war Robaba ins Homberger Krankenhaus gekommen. Zunächst wurden in einem ersten Schritt die Lippe und der Nasenboden verschlossen sowie die deformierte Nase geformt. In etwa acht Wochen wird dann der Verschluss des Gaumens erfolgen. Dank der Operationen hat das sechsjährige Mädchen wieder die Chance auf ein normales Leben. "Wir mussten einiges wieder richten. Am Ende wird optisch und funktionell aber alles wieder in Ordnung sein", versichert der leitende Oberarzt Dr. Cristian Räder, der die Operation zusammen mit Chefarzt Dr. Helmut Sieber durchgeführt hat.

Die Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie behandelt pro Jahr über 4000 stationäre Patienten an den beiden Standorten in Homberg und Krefeld-Uerdingen. Damit ist die MKG der Malteser die mit Abstand größte Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in ganz NRW, Unikliniken eingeschlossen. Robaba hat ihre Operation der gemeinnützigen Organisation "Kinder brauchen uns e.V." zu verdanken. Sie kümmert sich seit 2001 um bedürftige kleine Patienten aus dem nach wie vor krisengeschüttelten Afghanistan und ermöglicht schwerkranken Kindern, denen im eigenen Land wegen der katastrophalen medizinischen Bedingungen nicht geholfen werden kann, eine Behandlung in Deutschland.

Zur Unterstützung dieses sozialen Engagements operierten Ärzte der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) des Malteser Krankenhauses St. Johannes-Stift in Homberg jetzt auch kostenlos das kleine Mädchen aus Afghanistan.

Quelle: RP
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