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Duisburg
Jazz-Musik auf Weltniveau im Duisburger Hof

Duisburg: Jazz-Musik auf Weltniveau im Duisburger Hof
Die Dutch Swing College Band bot Weihnachtliches. FOTO: Roy Beusker
Duisburg. Es sind zwar noch ein paar Tage bis Weihnachten, aber mit solch einer wunderbaren (Jazz)-Musik kann man alles schon viel früher feiern. Für ein vorweihnachtliches Konzert sorgte ein fantastisches Jazz-Orchester aus den Niederlanden. Auf solch ein großartiges Konzert hatten die Fans der Jazz-Musik lange gewartet. Zu Gast im Hotel "Duisburger Hof" war die Dutch Swing College Band, die 1945 gegründet wurde und als Europas älteste Jazz-Band gilt. Gleich zweimal gastierten die sieben exzellenten Musiker in Duisburg, denn die Nachfrage nach Eintrittskarten war sehr groß. Beide Male hieß es "Ausverkauft" und darauf konnte Veranstalter Bernd Albani (JazzLive) stolz sein. Die Zuhörer wurden von den Interpretationen und Arrangements regelrecht gefesselt. Es (vor)weihnachtete sehr in der Dixie-Musik-Szene. Von Dieter Krüssmann

Die Instrumentalisten Keesjan Hoogeboom (Trompete und Gesang), David Lukács (Klarinette Sopran-, Tenor- und Bariton-Saxofon), Maurits Woudenberg (Posaune), Frenk van Meeteren (Banjo, Gitarre und Gesang), Adrie Braat am Kontrabass und Anton Burger am Schlagzeug zeigten sich von ihrer besten Seite. Nicht zu vergessen Band-Leader Bob Kaper (Klarinette und Altsaxofon), der auch ein wenig moderierte.

Jazz-Musik auf Weltniveau wurde präsentiert. Alle Musiker waren erstklassige Solisten, das konnte man immer wieder am Zwischen-Beifall merken. Es ergab sich eine unglaubliche Spielfreude und Dynamik. Pfiffige Arrangements von weltberühmten Weihnachtsliedern aus den USA gab es da zu hören, alles im original typischen DSC-Stil, einem New Orleans-Swing. Heißer, lebendiger swingender Dixieland bewies, dass diese Musik immer noch höchst aktuell ist.

Weihnachtstitel wie "Jingle Bells", "Winter Wonderland", "Christmas Time is Here", oder "Rudolf, the Red Nosed Reindeer" machten den Konzertabend zu einem Erlebnis. Weisen von Elvis Presley wie "Blue Christmas" und ein weiteres wunderbares internationales Medley der schönsten Weihnachtsmelodien kamen im Programm vor. Das berühmteste aller US-Weihnachtslieder "White Christmas", unter anderem auf dem Banjo gespielt, durfte sowieso nicht fehlen.

Ein I-Tüpfelchen war aber auch noch die Sängerin Marjorie Barnes aus den USA, die sich einen Namen als Weltklasse-Sängerin und Schauspielerin gemacht hat. Sie war ein einzigartiger Ansatz für eine zusätzliche Dimension zu den Aktivitäten der DSC-Band. Ihre wunderbare Stimme hatte etwas Besonderes an sich. Sie passte sich der Band gut an. Sämtliche Titel waren höchst leidenschaftlich gesungen und mit Präzision. Herrlich die Version von "Mary´s Boy Child", einem ehemaligen Hit von Boney M oder "Let it snow". Für alle Musiker gab es zum Finale lang anhaltenden Applaus.

Quelle: RP
 
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