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Unsere Woche
Jede Menge gute Signale

Duisburg. Für Oberbürgermeister Sören Link scheint es zurzeit ganz gut zu laufen. Zumindest gibt es in diesen Tagen die eine oder andere positive Botschaft, über die er sich freuen kann.

Dazu zählt, dass in den kommenden Jahren durch den Bundeszuschuss viel Geld bereit steht, um bekannte Infrastrukturprobleme los zu werden. Dazu zählt, dass mit dem Projektentwickler Aurelis ein Unternehmen am Start ist, das mit der Ansiedlung des Lanuv Bewegung in die Stadt bringt.

Auch wenn es sich dabei um einen Umzug von Düsseldorf hierher handelt, auf längere Sicht könnten beim Landesamt für Umweltschutz auch Arbeitsplätze für Duisburger entstehen. Positives auch aus Marxloh, dem geschundenen Stadtteil, der zumindest optisch aufgewertet wird. Doch die wesentlichen Probleme der Stadt sind damit noch lange nicht vom Tisch. Duisburg ist bei Investoren nach wie vor nicht begehrt. Die Arbeitslosenquote ist innerhalb von NRW am höchsten und verändert sich von Monat zu Monat allenfalls mal marginal. Die bald wieder weihnachtlich geschmückte Königstraße kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die meisten Geschäfte allenfalls durchschnittliche Angebote haben, womit das Oberzentrum des Niederrheins kaum Staat machen kann. In Schulen und in Sportvereinen steigt der Unmut, dass Flüchtlinge mangels Alternativen in die von ihnen genutzten Turnhallen einziehen.

Auch wenn die Zahl der Schlaglöcher auf unseren Straßen kleiner wird, zu einer guten Stimmung ist mehr nötig. Viel mehr!

HILDEGARD CHUDOBBA

Quelle: RP
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