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Duisburg
Jede Menge Wasserspaß im Innenhafen

Duisburg: Jede Menge Wasserspaß im Innenhafen
Sie waren der Star des Innenhafen-Festes: die Drachenboote, die, angefeuert von den Zuschauern am Ufer, schnell über das Wasser glitten. FOTO: Christoph Reichwein (crei)
Duisburg. Im Mittelpunkt des Innenhafen-Festes standen die Drachenboot-Wettfahrten und der Marina-Markt. Beim Prominenten-Rennen nahmen lokale Größen in den Booten Platz. Rund 8000 Plastiktiere am Start beim Enten-Rennen. Von Volker Poley

Der Programm-Reigen der sommerlichen Stadt-Events wurde am Wochenende mit dem Innenhafenfest fortgesetzt. Im Mittelpunkt des bunten Treibens rund um den Innenhafen standen wie in den letzten Jahren die schnittigen Drachenboot-Wettfahrten, die wieder zahlreiche Besucher bei sommerlichen Temperaturen an die innerstädtische wassernahe Partymeile gelockt hatten. Aber nicht nur die Spaß-Regatten standen im Mittelpunkt, auch der Marina-Markt mit seinem frischen Obst- und Gemüseangebot und den Kunsthandwerk-, Textil- und Gastronomieständen lud zum entspannten Bummel ein. An die Kids war natürlich auch gedacht. Im "Garten der Erinnerungen" fand unter der Regie der Kindernothilfe ein großes Kinderfest statt. Besonders beliebt war die Schminkaktion des Duisburger Zoos, die dafür sorgte, dass sich jede Menge Katzen, Löwen und Tiger zwischen die Hafenfest-Besucher mischten.

Beim Prominenten-Rennen waren Boote von Sponsoren sowie aus Wirtschaft und Politik mit sportlichem Ehrgeiz am Start. Teams der SPD, der CDU und der Grünen konkurrierten dabei mit Crews der Deutsch-Britischen Gesellschaft, des Rotary- und Lions-Clubs, der Königsbrauerei und von Sinalco und Schauinsland.

Nicht nur auf dem Wasser, auch am Ufer gab es am Wochenende viel zu erleben und zu entdecken. FOTO: Christoph Reichwein

Für die Duisburger CDU - standesgemäß in schwarzen T-Shirts - waren unter anderem Peter Ibe, Sylvia Linn, Svenja Crookes-Dudziak und Jörg Brotzki dabei. Für Peter Ibe und sein "Racing-Team" stand dabei "der Spaß im Mittelpunkt". Der CDU-Ratsherr erläuterte, dass man "von Anfang an dabei ist" und immerhin schon mal "den zweiten Platz belegt" habe.

Das SPD-Boot war mit Parteichef und Innenminister Ralf Jäger und dem Duisburger OB Sören Link schon recht prominent besetzt. Auch Sören Link hatte "jede Menge Spaß", obwohl die Sache "ganz schön anstrengend" sei, "gerade auf den letzten Metern". Bürgermeister Manfred Osenger, auch im "roten Boot", konnte die aktuelle Zeit des ersten Laufes noch nicht so recht einschätzen: "Mal abwarten, was die anderen gemacht haben."

Werner von Häfen, Vorsitzender der mit der Renn-Organisation betrauten Wanheimer Kanugilde, brauchte auf seine Zeit nicht mehr warten. Bei dem spaßigen Floß-Rennen war er "ganz einfach abgesoffen". Seine Konstruktion aus Abfluss-Rohren und Klodeckel-Rennsitz erwies sich als absolut seeuntauglich. "Die DLRG musste mich aus dem Wasser ziehen", kommentierte er die "Höchststrafe" für einen ansonsten erfahrenen Kanuten.

Beim allerwichtigsten Rennen gingen rund 8000 Plastikenten an den Start. Seit etlichen Wochen konnten die "Enten" als Losnummern erworben werden. Der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte veranstaltet seit vielen Jahren das Entenrennen. Anette Käbe verkaufte die Startnummern der "Turbo-Enten" bis kurz vor Rennbeginn und freute sich, dass dank der zahlreichen Sponsoren wieder Preise im Gesamtwert von 9000 Euro auf die Gewinner warten. Hauptpreis war immerhin eine Reise nach Fuerteventura.

Wie viel Zuschauer am Sonntag ihre "Enten-Lose" persönlich anfeuerten, war nicht zu ermitteln. Ein großer Spaß - für eine gute Sache - war es auf jeden Fall.

Quelle: RP
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