| 00.00 Uhr

Duisburg
Junges Musiktheater über Schöpfungs-Mythen

Duisburg. "Kirana" ist ein Musiktheater für junge Menschen von dem maltesischen Komponisten Ruben Zahra, das jetzt im Foyer III unterm Dach des Duisburger Theaters zu erleben war. Die Geschichte dahinter ist von den Schöpfungs-Mythen verschiedener Kulturen inspiriert, vor allem von den Legenden aus China, Indien, Babylon und Mesopotamien. Von Ingo Hoddick

In den Osterferien hatte das Künstlerteam "Soundscapes" aus Malta mit der Pianistin Tricia Dawn Williams, der Choreographin Arnika Riede und dem Schlagzeuger Rafael Sars sowie das Team der Jungen Oper am Rhein mit Anna-Mareike Vohn, Anja Fürstenberg und Krysztina Winkel in der Alten Feuerwache Hochfeld mit 36 Kindern und Jugendlichen zwischen zehn und 14 Jahren in dem Werkstätten Tanz und Musik gearbeitet. Die jungen Menschen aus dem Kinderdorf Duisburg, dem Kinderheim St. Barbara und dem Schifferkinderheim Nikolausburg des Caritas-Verbands brachten ihren eigenen Rhythmus, ihre eigenen Bewegungen und ihre eigene Auslegung des Stückes ganz kreativ in die Aufführung mit ein. Einige Szenen wurden zusätzlich digital animiert, denn von Januar bis März hatten einige Klassen des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums an ihren Bildern gearbeitet, die für die Vorstellung dann von Martin Bonnici digital aufbereitet wurden.

"Kirana" erwies sich als mitreißende Auseinandersetzung mit den vier Elementen Wasser. Feuer, Erde und Licht. Die multimediale Fülle war bewundernswert: unter anderem gab es ein Schattenspiel, einen Kinderchor und Musik mit plätschernden Wasser-Gefäßen. Besonders gut für die Konzentration war die Musik mit Plastikröhren, die auf dem Boden aufschlugen, wobei jeder Spieler nur maximal zwei davon hatte. Dank der vorzüglichen Sprecherin Thuy-Thien Nguyen blieb jederzeit klar, wo in der Erzählung wir uns gerade befanden. Der Beifall war entsprechend begeistert.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Duisburg: Junges Musiktheater über Schöpfungs-Mythen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.