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Zoo Duisburg
Jungtiere bislang nur im "gläsernen Delfinarium" zu sehen

Zoo Duisburg: Jungtiere bislang nur im "gläsernen Delfinarium" zu sehen
Während die beiden Jungen in Quarantäne bleiben müssen, sorgen die übrigen Delfine im Zoo mit ihrem Programm weiterhin für Unterhaltung. FOTO: Archiv
Duisburg. Die am 22. und. 24. Dezember im Duisburger Delfinarium geborenen Großen Tümmler entwickeln sich sehr gut, teilte der Zoo mit. Dennoch sei die kritische Zeit der ersten Lebenstage und -wochen, in denen sich das Immunsystem der Jungdelfine entwickeln muss, noch nicht überwunden.

Um ein gesundes Heranwachsen der beiden Jungtiere zu ermöglichen, blieben die beiden noch etwa acht Wochen in Quarantäne. Erst dann sollen sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Besucher nicht schon einen Blick auf die beiden Delfinbabys werfen können. Interessierten bietet der Duisburger Zoo die Möglichkeit, sich auf der Homepage www.zoo-duisburg.de über die Entwicklung der jungen Delfine zu informieren. Das "gläserne Delfinarium" im Internet besteht nun schon seit Ende September 2014 und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Ultraschall-Bilder: Hier wächst ein kleiner Delfin heran FOTO: Zoo Duisburg

Zwei Tage vor Weihnachten hatte Daisy völlig überraschend ein Jungtier zur Welt gebracht (wir berichteten). Am Heiligabend bekam dann auch Delfi ihr Baby, auf das der Zoo an diesem Tag bereits gewartet hatte. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit mischten sich im Zoo große Freude und große Sorgen. Denn noch liegen vor den beiden kleinen Delfinen jede Menge Herausforderungen, bis sie wirklich im Leben angekommen sind.

Tierbabys im Zoo Duisburg genießen die Sonne FOTO: Zoo Duisburg, Kuster/www.zoo-foto.de

Während sich viele Duisburger über den Zoo-Nachwuchs freuen, meint PETA mahnende Worte an die Zoogäste richten zu müssen. Die Tierschutzorganisation kritisiert seit Jahren die Delfinhaltung am Kaiserberg und ist der Ansicht, die Besucher sollten sich besser für "tierleidfreie" Freizeitmöglichkeiten entscheiden, heißt es in einer Stellungnahme. Sie sollten die "Gefangenhaltung und Nachzucht von Delfinen nicht mit dem Kauf einer Eintrittskarte unterstützen".

Quelle: RP
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