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Duisburg
Karneval: Sicherheitskonzept in Duisburg hat sich bewährt

Duisburg. Die jüngsten Ereignisse in Köln und auch die erneuten Anschläge im Ausland sorgen bei vielen Karnevalisten für angespannte Stimmung. Dies gibt Michael Jansen zu. Der Präsident des Hauptausschusses des Duisburger Karnevals (HDK) sagt allerdings: "Wir haben ein Sicherheitskonzept, dass sich mittlerweile im fünften Jahr bewährt." Und regelmäßig wird an Verbesserungen gearbeitet. "Sehr wichtig sind die Entfluchtungsmöglichkeiten", so Jansen. Ganz gleich, was genau passieren könnte - Fluchtmöglichkeiten beim Ausbruch von Panik seien extrem wichtig bei einem Sicherheitskonzept.

Manche Schwerpunkte im Konzept haben auch nicht direkt was mit dem Umzug zu tun: "Auch wenn in der Umgebung was passieren sollte - wir müssen darauf achten, dass Feuerwehr und Rettungsdienst freie Zufahrt haben und nichts im Weg steht." Es gebe viel zu bedenken bei einer derart großen Veranstaltung, jedoch seien die Veranstalter auch erfahren darin, sagt Jansen.

Da bei den Zügen der Überblick von oben am besten ist, hat auch jeder Umzugswagen ein Notfallhandy zur Verfügung. "Diese sind direkt mit dem Ordnungsdienst und der Polizei verbunden", sagt Jansen. Den Spaß an den Feierlichkeiten ließen die Jecken in Duisburg sich nicht nehmen, sagt Jansen. "Trotz der schlimmen Ereignisse ist es wichtig weiter zu leben wie bisher."

(juz)
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