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Rp-Bürgermonitor
Kirchenschließungen: Noch ist alles in der Schwebe

In den vergangenen beiden Wochen tagten zwar verschiedene Gremien auf Gemeinde- und Pfarrgemeinde-Ebene, aber eine Entscheidung darüber, welche Kirchen und Gemeindeeinrichtungen in den kommenden Jahren im Duisburger Süden bestehen bleiben oder aufgegeben werden, ist noch nicht gefallen. Allmählich, so jedenfalls ist der Eindruck von engagierten Katholiken in Mündelheim, scheint eine Schließung der denkmalgeschützten St.-Dionysius-Kirche in absehbarer Zeit nicht mehr wahrscheinlich. Allerdings gibt es auch noch keine belastbare Bestandsgarantie. Zurzeit wird beispielsweise in Serm sondiert, ob ein Förderverein zumindest mittelfristig den Bestand der dortigen Dorfkirche sichern kann. Die Frage stellt sich in drei Jahren besonders dringend, wenn der bisher zuständige Pastor Rolf Schragmann in Pension geht. Ein Förderverein müsste, so eine aktuell diskutierte Rechnung, jährlich 8000 Euro allein für den Erhalt der Sermer Kirche aufbringen.

Der ursprüngliche Zeitplan für die anstehenden Entscheidungen über den Fortbestand der kirchlichen Einrichtungen ist zwar nicht mehr einzuhalten, doch hoffen die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, dass noch vor den Schulsommerferien eine Empfehlung ausgesprochen werden kann, die dann an die einzelnen Gemeindegremien zur Stellungnahme weitergeleitet wird. Neu sind Spekulationen, wonach sich das Bistum möglicherweise die Entscheidung über den Fortbestand besonders erhaltenswerter Kirchengebäude vorbehält. Entschieden ist das aber noch nicht.

(pk)
 
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