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Duisburg
Klaus Manns Autobiografie als Bühnendrama

Duisburg. Unter "The Turning Point. Thirty-Five Years in this Century" veröffentlichte der deutsche Schriftsteller Klaus Mann (1906-1949) 1942 in New York seine auf Englisch verfasste Autobiografie. Zehn Jahre später erschien posthum - 1949 hatte Mann seinem Leben durch Selbstmord ein Ende gesetzt - eine gekürzte deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Der Wendepunkt. Ein Lebensbericht". Die 2006 anlässlich seines 100. Geburtstages mit wichtigen vom "Wendepunkt" abweichenden Kapiteln aus der englischen Fassung herausgegebene Neuauflage gibt Manns einstiges Original mit Rückübersetzungen versehen inzwischen ungekürzt wieder. In seiner Autobiografie schildert Mann sein Leben als Intellektueller zwischen zwei Weltkriegen und die subjektive Wahrnehmung des Zeitgeschehens deutscher Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aus diesem Material hat die aus Berlin stammende, jetzt in Essen lebende Regisseurin Maria Trautmann ein Monodrama auf die Bühne gesetzt, welches am Sonntag, 20. März, um 18 Uhr, im Ruhrorter Lokal Harmonie, Harmoniestraße 41, 47119 Duisburg, aufgeführt wird. Als Thomas Mann agiert Sven Gey, den sie von der Essener Folkwang Universität der Künste ebenso her kennt, wie den am Kontrabass spielenden Moritz Götzen.

Eintritt frei, Spenden erbeten.

(O.R.)
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