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Duisburg
Knöllchen müssen kostendeckend sein

Duisburg. Ausführlich hatte sich ein Nutzer des bewirtschafteten Parkplatzes vor dem Gesundheitszentrum am Sittardsberg darüber beschwert, dass seine Ehefrau, die dort ihren Wagen abgestellt hatte und zum Geldwechseln für den Automaten kurz in eine Bäckerei gegangen war, ein Knöllchen über 30 Euro bekommt hatte. Zu diesem Beitrag unter der Rubrik "Bürgermonitor" hat der Parkplatzbetreiber, die Park&Control PAC GmbH aus Stuttgart, Stellung genommen. Darin heißt es: Private Unternehmen der Parkraumüberwachung müssten kostendeckend arbeiten. Darin bestehe ein wesentlicher Unterschied zur öffentlichen Hand - die üblichen 10 bis 15 Euro im öffentlichen Raum seien in aller Regel nicht kostendeckend. "Zudem beinhaltet der Betrag von 30 Euro die gesetzliche Mehrwert-Steuer in Höhe von 5,70 Euro, die wir an den Staat abführen."

Die Höhe des Betrags (30 Euro) sei von verschiedenen externen Institutionen geprüft worden und werde auch von anderen privaten Firmen der Parkraum-Überwachung erhoben. "Die Parkscheiben-Reglung dient ausschließlich dazu, kostenlose Kunden-Stellplätze vor Fremdparkern zu schützen. Es geht also nur um den legitimen Schutz von Privateigentum. Unser Appell: Die Leute müssen einfach nur die Parkscheibe auslegen - das ist nicht viel verlangt", so das Unternehmen.

Quelle: RP
 
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