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Duisburg/Rees
Kreuzfahrtschiff fährt in Ufer-Böschung

Duisburg/Rees: Kreuzfahrtschiff fährt in Ufer-Böschung
Ein Kreuzfahrtschiff der Schweizer Flotte "Viking" fuhr am Freitagmorgen in die Böschung des Rheins bei Rees. FOTO: Axel Breuer
Rees. In den frühen Morgenstunden ist ein Fahrgastkabinenschiff auf dem Rhein in die Uferböschung gefahren. Der Unfall passierte gegenüber der Stadt Rees.

Mit 226 Menschen an Bord hat sich am Freitagmorgen die "Skadi" direkt gegenüber der Reeser Rheinpromenade an der Flutmulde bei Kalkar festgefahren. Wie die Wasserschutzpolizei berichtete, fuhr das 135 Meter Lange Fahrgastkabinenschiff, das zwischen Basel und Amsterdam unterwegs war, in den frühen Morgenstunden gegen die Uferböschung und blieb dort hängen. Passagiere und Besatzung blieben unverletzt. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde durch den Vorfall nicht beeinträchtigt.

Die "Skadi" gehört zur Schweizer "Viking"-Flotte, die europaweit Flußkreuzfahrten anbietet. Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dürfte ein technischer Defekt vorgelegen haben, der zu der Havarie führte.

Am Vormittag berieten die Experten vor Ort, wie das Kreuzfahrtschiff wieder flott gemacht und die Passagiere sicher an Land gebracht werden konnten, um die Reise in die Niederlande fortzusetzen. Ein Schlepper zog das Schiff dann frei, das daraufhin erst einmal in Rees anlegte. Dort wurden dann drei Anker am Rumpf angebracht, die die "Skadi" bei dem Versuch verloren hatte, noch rechtzeitig vor der Uferböschung zu stoppen. Da das Schiff ansonsten keine größeren Beschädigungen aufwies, sollte die Fahrt am späten Nachmittag wieder freigegeben werden.

(bal)
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