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Duisburg
Kritisch-informative Hafenrundfahrt

Duisburg. Auf den Tag genau 300 Jahre nach dem Magistratsbeschluss, der die Gründung des Ruhrorter Hafens vorsah, bietet eine "Alternative Hafenrundfahrt" am Freitag, 16. September die Gelegenheit, den Duisburger Hafen auf kritisch-informative Weise kennen zu lernen, aber auch unterhaltsam mit musikalischen und kabarettistischen Einlagen zu erleben.

Die Duisburger Häfen haben wesentlich zum Aufstieg der Region im Rahmen von Industrialisierung und wirtschaftlichem Wachstum an Rhein und Ruhr beigetragen und sich zu einer führenden Logistikdrehscheibe entwickelt.

Der Duisburger Hafen leistet mit 300 ansässigen Unternehmen mit einer Wertschöpfung von rund drei Milliarden Euro pro Jahr und mit mehr als 1000 Mitarbeitern bei der duisport Unternehmensgruppe einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung des Strukturwandels in der Region.

Andererseits soll Duisburg als "Fairtrade-Town" das Bewusstsein für gerechte Produktionsbedingungen sowie für soziale und umweltschonende Herstellungs- und Handelsstrukturen fördern. In diesem Sinne möchte der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Duisburg-Niederrhein in Kooperation mit der Infostelle "Dritte Welt" des Evangelischen Kirchenkreises Duisburg, der Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales und dem Evangelischen Binnenschifferdienst Duisburg durch die Alternative Hafenrundfahrt das Spannungsfeld der vielfältigen Aktivitäten im größten Binnenhafen Europas aus den Blickwinkeln "Arbeitsbedingungen und soziale Fragen" sowie Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte beleuchten.

Die Abfahrt zur vierstündigen Hafenrundhart ist am Anleger "Steiger Schifferbörse", Dammstraße 31 / Gustav-Sander-Platz 1, um 18.30 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt zwölf Euro; Anmeldung unter Telefon 0203 2951-3170.

Quelle: RP
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