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Duisburg
Kultur Tunnel Ruhr zwischen West und Ost

Duisburg. Zwölf Performances in drei Zeitblöcken mit insgesamt acht beteiligten Künstlern in vier Ruhrstädten, so sieht das Netzwerkprojekt "Kultur Tunnel Ruhr" aus, das seit Anfang November künstlerisch das Revier durchstreift.

Wie man Grenzen zwischen Duisburg, Oberhausen, Essen und Witten überwindet, wird hier gezeigt. Dabei nehmen sich die Macher vom veranstaltenden "Netzwerk X" um den Künstler Joscha Hendricksen und den Dramaturgen Stefan Schroer vom "Lokal Harmonie" den Bergbau als die "Unter Tage"-Verbindung zum nachahmenden Beispiel: "Unsere Großväter erzählten uns, wie sie einst in Duisburg unter Tage gingen und in Dortmund wieder auftauchten", heißt in ihrer Konzeptbeschreibung.

Zwei Teile der Ruhrgebietstrilogie liegen mit "Exit 1: Sick Dancing Princess Of Modalverbs" und "Exit 2: Rauschkanäle - Abschweifung und X-istenz" bereits hinter ihnen. Am gestrigen Donnerstag hatte der dritte und letzte Teil "Exit 3: Kunst & Manie - Ekstase" seine Premiere in Witten (im "Trotz Allem").

Am heutigen Freitag gastiert die Performance in Essen (im "KARO"), morgen (Samstag, 5. Dezember um 19.30 Uhr im Ruhrorter "Lokal Harmonie") in Duisburg und am Sonntag in Oberhausen (im "KiTeV"). In der Performance zu sehen sind Luisa Saraiva (Tanz), Justus Förster (Posaune), Joscha Hendrix Ende (Sprecher) und Julius Gabriel (Saxophon).

Der Eintritt erfolgt gegen eine Spende. Weitere Informationen gibt es unter "http://www.lokal-harmonie.de" .

(O.R.)
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