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Duisburg
Kunst im Tagungsbereich hat die "Heimat im Blick"

Duisburg. Erstmals kooperiert jetzt das "Duisburg Kontor Hallenmanagement" mit dem "Kunstverein Duisburg": Im Tagungsbereich der Mercatorhalle sind noch bis zum 17. August 46 großformatige Gemälde der Neumühler Künstlerin Dorothee Impelmann zu sehen, die längst dafür bekannt ist, dass ihre Werke die "Heimat im Blick" haben, so lautet jetzt auch der Titel der sehenswerten Schau. Von Ingo Hoddick

Leben und Arbeiten in Duisburg ist Impelmanns Thema. In teils sehr farbstarken Bildern wird der Kontrast zwischen der harten Arbeitsrealität in der sterbenden Epoche der Industriekultur und dem weichen Fluss der Farben fühlbar. Besonders deutlich wird das auf dem 1,60 Meter mal 5,20 Meter großen Duisburg-Gemälde "Stadtmarken" (2013), das hier besonders wirkungsvoll an einer halbrunden Wand hängt. Zehn Prozent der Verkaufserlöse gehen an der Projekt "KiPa-cash-4-kids" unter der Leitung von Pater Tobias in Neumühl. Hier schließt sich für die Künstlerin nach zehn Jahren ein Kreis: In ihrer allerersten Einzelausstellung 2007 im Abteizentrum Hamborn hat Pater Tobias für die Gemeinde ein Bild erworben, das bis heute im Büro der Gemeinde Herz Jesu in Neumühl zu sehen ist. Dorothee Impelmann ist in dieser Kirche zur Kommunion und Firmung gegangen. Ihre kirchliche Trauung war in der Hamborner Abteikirche, dem Sitz des Prämonstratenser-Ordens, dem Pater Tobias angehört. Gestern überlegte der Ordensmann schon ernsthaft, die "Stadtmarken" für die Abtei zu kaufen - wenn sich ein Sponsor findet, der die dafür notwendigen 12 000 Euro aufbringt.

Geöffnet ist die Ausstellung bei freiem Eintritt montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 16 Uhr sowie am Sonntag, 23. Juli, von 11 bis 13 Uhr, ausgenommen bei geschlossenen Veranstaltungen.

Quelle: RP
 
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