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Duisburg
Kunst und Design im Binnenschifffahrtsmuseum

Duisburg: Kunst und Design im Binnenschifffahrtsmuseum
Leinen los: Im Binnenschifffahrtsmuseum nimmt am Wochenende wieder der Nikolausmarkt Fahrt auf. FOTO: Christoph Reichwein
Duisburg. Der beliebte "Nikolausmarkt" findet kommendes Wochenende in Ruhrort statt. Von Olaf Reifegerste

Es ist wieder soweit: Kommenden Samstag und Sonntag öffnet der beliebte "Nikolausmarkt" im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt in Ruhrort seine Türen. Dann verwandeln sich das ehemalige Damen- und Herrenbad erneut in eine Ausstellungsmeile der Bildenden Kunst. "Zu sehen ist ein Querschnitt der Duisburger Kunstszene", sagte Kulturdezernent Thomas Krützberg beim gestrigen Pressegespräch.

Es ist die bereits sechste Auflage des "Nikolausmarktes", der neben Kunst und Design auch kreative Bastelwerkstätten für Kinder, verschieden Kulinarisches sowie viel unterschiedliche Musik an beiden Tagen zu bieten hat. "Begonnen haben wir 2012 mit damals 19 Künstlern", berichtete Dr. Cornelia Garwer-Schier vom Binnenschifffahrtsmuseum, "heute sind es 35." Damit sei allerdings die Platzgrenze des Hauses erreicht. Eine Ausweitung der Kapazität durch Hinzunahme der Kellerfläche komme für sie und die Museumsleitung, sprich Dr. Bernhard Weber, aber nicht in Betracht.

Nachdem im vergangenen Jahr der "Nikolausmarkt" ihrer Ansicht nach "etwas schmucklastig" gewesen sei, gäbe es diesmal vermehrt Malerei und Grafik zu sehen und erstmals neu sogenannte Keramik-Kunst. Diese bringt Heike Kellmann mit. Wie Kellmann und die Keramikerin Elke Bockkamp ist auch Renate Holstein, die lustige Figuren töpfert, zum ersten Mal auf dem "Nikolausmarkt" vertreten. Ebenso neu dabei sind die Bildhauerin Christel Wessels sowie das Trio Ingrid Handslik, Marayle Küpper und Wilfried Weiß vom Kunstverein Duisburg. Vom ursprünglich unter Federführung von Katja Bischoffs "Hafenkult" für das Museum entwickelten "Nikolausmarkt" machen in diesem Jahr noch Fee Brandenburg, Ingrid Lohmann-Küppers und Katrin Roth mit. Brandenburg und Roth findet man übrigens in der historischen Herrenschwimmhalle, wo sie original Druckgrafik aus den Bereichen Monotypie, experimentelle Druckgrafik und Lithografie anbieten werden.

Im vergangenen Jahr erstmals dabei und dieses Jahr wieder ist der Kunstverein "mal-mal im Pott" aus Rheinhausen. Hierzu zählen sieben Frauen aus dem Stadtteil, die sich mit Malerei, Bildhauerei und der Kunst der Fotografie beschäftigten. Sie und ihre Arbeiten trifft man an ihrem Stand in der alten Damenschwimmhalle.

Der "Nikolausmarkt" ist am Samstag, 9. Dezember, von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 10. Dezember, von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es über die Homepage des Museums zu erfahren - siehe hier: www.binnenschifffahrtsmuseum.de

Quelle: RP
 
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