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Duisburg
Langzeitarbeitslosigkeit bleibt in Duisburg ein Thema

Duisburg. Die Arbeitslosenquote in Duisburg fällt im September mit 12,7 Prozent niedriger aus als im Vorjahr (13,1 Prozent). Mit 31.712 gemeldeten Duisburgern waren im ersten Herbstmonat 2,5 Prozent weniger Menschen als im August dieses Jahres betroffen. Auch die Arbeitslosenzahlen aus dem Vorjahr wurden in diesem Jahr unterboten: Im September 2015 waren 32.401 Menschen arbeitslos gemeldet, also knapp 2,1 Prozent mehr, als in diesem Jahr. "Das ist ein Signal, dass die Gesamtentwicklung in die richtige Richtung geht", sagt Ulrich Käser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Duisburg. Die Langzeitarbeitslosigkeit werde aber 2017 weiterhin das Hauptthema für die Agentur bleiben. "Die Entwicklung der südosteuropäischen Einwanderung hat unter anderem einen starken Einfluss", berichtet der Vorsitzende. Wie der Duisburger Arbeitsmarkt in Zukunft aufgestellt sein wird, hänge auch davon ab, wie die Integration der zugewanderten Arbeitskräfte verlaufe.

Ein weiterer Schwerpunkt in der langfristigen Bekämpfung von Arbeitslosigkeit liege auch bei präventiven Maßnahmen, sagt Heike Laskowski, Teamleiterin des Arbeitgeber-Service. Dazu gehört auch das Programm WeGebAU. Der Schwerpunkt liegt in der Pflegebranche, aber auch in gewerblichen Berufen. Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter für eine Fort- oder Weiterbildung freistellen. Dabei werden sowohl Mitarbeiter, als Arbeitgeber finanziell von der Agentur unterstützt. Die Angestellten erhalten während der Schulung weiterhin ihr bisheriges Arbeitsentgelt und die Schulungs- und Sachkosten werden übernommen, der Betrieb erhält einen Teil des zu zahlenden Lohnes.

(juz)
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