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Duisburg
Lebendige Adventszeit in Ruhrort

Duisburg: Lebendige Adventszeit in Ruhrort
Unter dem Titel "Rudi Gall & Konsorten" kommt es am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr im großen Saal zu einem besonderen musikalischen Leckerbissen in Form eines Singer-Songwriter-Abends mit erlesenen Gästen. FOTO: ARchiv
Duisburg. Im Duisburger Hafenstadtteil wird vom 27. November bis 6. Dezember ein Kulturfestival mit viel Musik, Literatur und einer Fotoausstellung im dortigen Gemeindehaus veranstaltet. Von Olaf Reifegerste

Ruhrort macht seinem Namen als Kreativquartier erneut alle Ehre. Nicht nur, dass ab 1. Dezember der tägliche Adventskalender wieder umtriebig unterwegs ist, sondern zusätzlich haben die Quartiersmacher um Moderator Heiner Heseding herum flugs zum ersten und zweiten Adventswochenende ein jeweils dreitägiges Kulturfestival aus der Taufe gehoben und dabei Bemerkenswertes zutage gefördert. "Pipelines Festival / Ankunft im Quartier" haben sie die Veranstaltungsreihe genannt. Das zweiteilige Programm vom 27. bis 29. November sowie 4. bis 6. Dezember umfasst fünf Konzerte, eine musikalische Lesung und eine Fotoausstellung. Veranstaltungsort ist das sogenannte "Erkerzimmer", der große Saal und die Empore im Gemeindehaus Ruhrort.

"Das Festival", sagt Heseding, "will Präsentationsbühne sein sowohl für eigene Lieder und Interpretationen als auch für internationale Musik." Leitgedanke der Konzeption sei einerseits die sozio-kulturelle Vernetzung im Stadtteil, deshalb "Pipelines Festival"; andererseits die Idee, die christliche Adventszeit als Ankunftszeit (des Herrn) mit Kunst und Kultur zu vereinen, deshalb "Ankunft im Quartier". Dazu passend hat der Bottroper Fotograf Thomas Dodt moderne und historische Weihnachtskrippen in Kirchen aus ganz Deutschland fotografiert und die entstandenen Farbfotos zu einer Ausstellung unter dem Titel "...zur Krippe her kommet" zusammengestellt. Die Ausstellung im "Erkerzimmer" wird am 27. November, um 19 Uhr, eröffnet und schließt am 6. Dezember um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Den musikalischen Startschuss des Festivals gibt am Wochenende des ersten Advents der "Heartchor" aus Moers. Am Freitag, 27. November, um 20 Uhr, gibt der 30-köpfige Gospelchor unter der Leitung von Tom Bissels feine Gesangskost im großen Saal. Tags darauf, am Samstag, 28. November, 20 Uhr, gastiert an gleicher Stelle die von Rudi Gall alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit zusammengetrommelte "Heilig-A-Band". Die aus siebzig Prozent Profimusikern bestehende Ausnahmeband spielt fast ausschließlich eigenkomponierte und selbstgeschriebene Weihnachtsongs sowie Neuinterpretationen alter christlicher Weihnachtslieder, darunter "Alle Jahr wieder" und "Stille Nacht, heilige Nacht". Zum ersten Advent, am Sonntag, 29. November, geht es auf der Empore ab 17 Uhr dann klassisch zu mit Musik aus der Zeit der Renaissance und des Barock, vorgetragen vom Ruhrorter Trio Beste-Henke-Voelkner, plus einem Blockflötengast. Den roten Faden des Programms, der zugleich Titel des Konzerts ist, lieferte ein altes Adventslied Martin Luthers "Nun komm, der Heiden Heiland".

Der zweite Festivalblock beginnt ebenfalls auf der Empore am Freitag, 4. Dezember, um 20 Uhr, mit einem Konzert der Ruhrorter Folk-Pop-Band "Oh, to Grace!". Auch wenn der Bandname einer Textzeile einer alten Kirchenhymne entnommen ist, ihre Musik ist hochaktuell und besteht aus bekannten Coversongs wie aber auch aus anspruchsvollen Eigenproduktionen - diese "mit Herzblut, Spaß und musikalischem Können", wie Heseding betont. Unter dem Titel "Rudi Gall & Konsorten" kommt es dann am Samstag, 5. Dezember, um 20 Uhr, im großen Saal zu einem besonderen musikalischen Leckerbissen in Form eines Singer-Songwriter-Abends mit erlesenen Gästen. Mit dabei sind die großartige Gitarristin Katja Werker, der außergewöhnliche Perkussionist und Gitarrist Dieter Bornzero Bornschlegel, die stimmgewaltige Ashabia sowie als musikalische Moderator RÜ, alias Rudi Gall. Den Abschluss des Festivals gestaltet am zweiten Advent, sprich am Sonntag, 6. Dezember, also am Nikolaustag, um 16 Uhr, die "Adventliche Kunstpause" von Thomas Klappstein und seiner Frau Claudia.

Quelle: RP
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