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Duisburg
LNG gewinnt Klimaschutzwettbewerb

Duisburg. Der Einsatz von flüssigem Erdgas führt zur Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes.

Das innovative LNG-Infrastruktur-Projekt von Duisburger Hafen AG, RWE Supply & Trading GmbH und Universität Duisburg-Essen erhält eine Förderung in Höhe von 740.000 Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Im Rahmen des Verbundvorhabens wird eine Infrastruktur für LNG (Liquefied Natural Gas, englisch für Flüssigerdgas) im Duisburger Hafen aufgebaut. Zentrales Ziel ist es, in der Region ein funktionierendes Anwendungsumfeld für den Stoff zu etablieren und den Wissenstand beim Einsatz zu verbessern.

Der Einsatz des Erdgases, das durch Kühlung auf minus 161 Grad in den Flüssigzustand versetzt wird, führt zur Senkung der CO2- und anderen Emissionen bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Stärkung des Standortes und der Region. "Wir freuen uns, dass das Verbundvorhaben diesen Klimaschutzwettbewerb gewonnen hat und somit eine Förderung erhält. Das Projekt legt den Grundstein für eine nachhaltige Mobilität am Leuchtturmstandort Duisburger Hafen", betont Andree Stracke, Mitglied der Geschäftsführung der RWE Supply & Trading GmbH. "Die Förderung würdigt unsere erheblichen Anstrengungen beim Aufbau einer LNG-Infrastruktur. Dadurch leisten wir gemeinsam mit starken Partnern aus der Region einen wichtigen umweltpolitischen Beitrag", sagt Erich Staake, Vorsitzender des Vorstands der Duisburger Hafen AG. Arnim Spengler vom Lehrstuhl für Baubetrieb und Baumanagement der Universität DuisburgEssen: "Wir rüsten die Versuchsgeräte mit der nötigen Sensorik aus. Bestimmt werden sollen unter anderem der CO2-Ausstoß, die Feinstaub-Emission und Verbrauchsveränderungen, die für die Ökobilanz wichtig sind."

Das Verbundvorhaben wird im Januar 2018 starten und hat eine Laufzeit von 29 Monaten und ein geplantes Ausgabevolumen in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Der Projektkern ist der Betrieb einer nutzbaren mobilen LNG-Tankstelle sowie die Umrüstung zweier Hafenumschlagsgeräte von Diesel auf LNG. Begleitet wird das Vorhaben durch Forschung. Die gewonnenen Ergebnisse werden zur Entwicklung eines langfristigen Geschäftsmodells für die LNG-KraftstoffNutzung verwertet und verbreitet.

(jlu)
 
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