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Katastrophe in Duisburg
Initiative von Loveparade-Betroffenen will sich aus Stiftung klagen

Fotos: Gedenkfeier zum fünften Jahrestag der Katastrophe
Fotos: Gedenkfeier zum fünften Jahrestag der Katastrophe FOTO: dpa, mku kno
Duisburg. Der Streit innerhalb der Duisburger Loveparade-Stiftung spitzt sich zu: Die Betroffenen-Initiative Loveparade 2010 will ihren Rückzug aus der Stiftung auf juristischem Weg durchsetzen. 

Die Initiative, die sich von der Stiftung nicht ausreichend repräsentiert fühle, werde sich als Mitglied zurückziehen, sagte Dirk Schale, Sprecher der Initiative, am Mittwoch mit. Die Stiftung sei gebeten worden, für den förmlichen Austritt der Initiative Lösungsvorschläge zu machen. Da dies nicht geschehen sei, werde nun geklagt.

Zuvor hatte die Initiative schon ihre zwei Beiratsmitglieder zurückgezogen. Grund sei ein "gestörtes Vertrauensverhältnis zu den Stiftungsverantwortlichen sowie zur Stadtspitze". Hinterbliebene der Katastrophenopfer würden gegenüber überlebenden Betroffenen bevorzugt.

Durch eine Massenpanik bei dem Technofestival am 24. Juli 2010 in Duisburg sind 21 Menschen gestorben, von Hunderten Verletzten leiden viele noch immer schwer an den Folgen.

 

(url/lnw)
 
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