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Duisburg
Mehr als nur Bundesliga-Fußball
Duisburg: Mehr als nur Bundesliga-Fußball
Den neuen Spielern, und das war insgesamt fast eine komplette Mannschaft, brandete Sympathie entgegen beim Einlaufen in die Arena. FOTO: Stadt Duisburg
Duisburg. Eines haben die Politiker wohl gemeinsam: den Wunsch, dass der MSV in der für ihn am Sonntag mit dem Spiel in Frankfurt beginnenden Zweitliga-Saison erfolgreich sein möge. Ein Aufstieg in die Renommierklasse des deutschen Fußballs wäre für die Stadt ein aus Imagegründen und übergreifender Werbung hinaus reichendes Plus. Von Bernd Bemmann

Der Oberbürgermeister, bekennender Fan des Vereins, und die Kollegen der Fraktionen sind sich da einig.

Dass Duisburg aber nicht nur den Spitzenfußball zu bieten hat und eine herausragende Dichte an sportlichen Highlights bietet, sondern auch im Bereich des Freizeitangebots eine wichtige Rolle spielt, ist am Parallelkanal erkennbar. Was hat es vor seiner Errichtung nicht alles an Diskussionen, Streit und Zorn gegeben. In diesen Tagen der Urlaubszeit und des schönen Wetters "brummt" der Sportpark mit seinen vielen Einrichtungen geradezu.

Die aufgebauten Sportgeräte rund um die Regattabahn fordern den Freizeitsportler geradezu heraus. Die Wege um die Bahn und den Kanal sind dicht bevölkert, ebenso wie die abends beleuchtete Strecke der unzähligen Jogger. Und in Walter Hellmichs Biergarten tummeln sich bei 30 Grad die Besucher dicht an dicht.

Der Sportpark in seiner Gesamtheit ist für Duisburg ein Leuchturmprojekt, das noch aufgewertet werden kann durch den Bau eines Hotels hinter der schmucken MSV-Arena, das für nächstes Jahr in der Planung ist.

Ein Schandfleck passt so gar nicht ins Bild. Die Kamerabahn an der Regattastrecke, nie benutzt und mittlerweile wertlos, rostet vor sich hin. Bewegung kommt in die juristische Auseinandersetzung mit dem Errichter bis jetzt nicht.

Ist der Sportpark in sich gewachsen, so bietet der Rheinpark in Hochfeld direkt am Rheinufer das Bild des neu errichteten Erholungs-Grüns, dessen sportlicher Wert vor allem im Bereich der aktiven Freizeitgestaltung liegen kann und soll. Die Skater-Anlage setzt da ein Zeichen. An seiner Erweiterung wird bereits gearbeitet.

Duisburgs Bäderlandschaft befindet sich – nicht zuletzt aufgrund des Sparzwangs – im Umbruch. Es wird aber nicht nur geschlossen, sondern Neues angepackt. Das Hallenbad im Süden gehört dazu, gleiches gilt für den Neubau in Rheinhausen, auch wenn der Verlust des Freibades Toeppersee viele Bewohner schmerzt. Wichtig ist hier, dass neben dem Schwimmvergnügen in der Freizeit auch an die Vereine und den Schwimmunterricht in den Schulen gedacht wird.

Quelle: RP
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